Manager Magazin: Klagt Gottschalk doch nicht?

Der vom Manager Magazin veröffentlichte Bericht über die Höhe des ARD-Gehaltes von Thomas Gottschalk wird womöglich keine presserechtlichen Folgen nach sich ziehen. Das Hamburger Abendblatt schreibt, dass Gottschalks Anwalt Christian Schertz sich in einem Brief an das Wirtschaftsblatt gewandt hat, dass er und sein Mandant davon ausgingen, "dass in Zukunft die Wiederholung dieser Falschbehauptung unterbleibt".

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Das Abendblatt zitiert aus dem Brief von Schertz an das Manager Magazin, dass eine "einseitige Weiterverbreitung" der Behauptungen durch eine Folgeberichterstattung verhindert werden konnte. Demzufolge macht es den Anschein, als ob Gottschalk auf presserechtliche Schritte verzichten wolle.

In dem Artikel hatte das Manager Magazin behauptet, dass der neue ARD-Moderator ein Grundgehalt von rund sechs Millionen Euro erhalte und sein Honorar damit vervierfachen würde. Dies hatte das Heft in einer Vorabmeldung kommuniziert. Wenige Stunden später hatte Gottschalk durch seinen Anwalt mitteilen lassen, dass die Angaben falsch seien: "Die Aussagen des Manager Magazins stimmen nicht im Ansatz, entbehren also jeglicher Grundlage. Ich bin beauftragt, gegen das Manager Magazin presserechtliche Schritte einzuleiten. Wir bitten Sie, von einer Übernahme der Berichterstattung unbedingt Abstand zu nehmen", hieß es in der Mitteilung. Das Manager Magazin blieb bei seiner Darstellung.

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