Stanislawskis Schelte für „Kadaver“ Starke

Es ist zwar eine Kopie, aber eine verdammt lustige: Vor rund einem Jahr unterhielt Jürgen Klopp die Web-Gemeinde mit einem gefakten Interview, in dem er seinem Ärger über Torwart Roman Weidenfeller freien Lauf ließ. Nun legt Hoffenheim-Coach Holger Stanislawski nach: In einem Interview mit Sky zieht er über seinen Torhüter Tom Starke her. Obwohl der Clip eine Kopie von Klopps Kult-Video ist, ist der frühere St. Pauli-Trainer mit seinen Kiezsprüchen noch witziger als das Original.

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Beide Trainer zogen jeweils nach Siegen über ihre Torhüter her. Klopp hatte vor seinem Interview mit Kult-Fußball-Reporter Arndt Zeigler gerade 4:0 gewonnen, und Stanislawski feierte am Samstag einen 2:0-Sieg gegen Augsburg. In der Partie hielt Goalie Starke einen Elfmeter. Sein Coach beeindruckte das scheinbar keineswegs: Nach dem Match machte "Stani" seinen Keeper vor laufender Sky-Kamera richtig rund. So ging es um seinen verschlagenen Blick, die Frisur, die aussieht, als ob ein Kissen auf seinen Kopf explodiert sei und darum, dass er seit Jahren jedes Mannschaftsfoto verschandele. Sogar von einer handfesten Auseinandersetzung berichtet der Trainer, die er angefangen habe – und für die natürlich Starke Schmerzensgeld zahlen soll.
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Bewundernswert, wie sowohl Klopp als auch Stanislawski ernst bleiben konnten.
Die Hoffenheim-Episode hat wohl eine Vorgeschichte. Denn der Hoffenheim-Trainer zeigte sich bei der Pressekonferenz vor der Partie nicht gerade begeistert, als er damit konfrontiert wurde, dass Tom Starke vor zwei Wochen nach dem Spiel gegen Dortmund Details über seine Kabinenansprache verriet. Erster trockener Kommentar des Trainers: "Starke, der alte Kadaver. Der ist entlassen."

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