Fit in 5 Minuten: Social Media im Job

Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind sich einig: Social-Media-Kompetenz ist ein unverzichtbares Asset für beinahe jeden Beruf. Egal ob als Online-Redakteur, Unternehmensberater oder Restaurantbesitzer: Wer die Welt verstehen will, muss online auch mit ihr vernetzt sein. Der E-Learning-Spezialist mindflash hat eine Infografik für den Social-Media-Crashkurs entworfen. Wir geben dazu ein paar Tipps, wie Sie sich online besser aufstellen.

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In fünf Minuten vom Web-Novizen zum Social-Media-Guru? Ganz so schnell funktioniert der Wandel dann doch nicht. Doch die umfangreiche Infografik von mindflash liefert einen guten Überblick über die wichtigsten Punkte, die ein moderner Angestellter im Bereich Social Media kennen und können muss.

Alles verstanden? Wem das jetzt zu schnell ging, dem geben wir nochmal ein paar Basis-Tipps an die Hand:
Wie präsentiere ich mich?
Ist Ihre Bewerbungmappe auf dem aktuellsten Stand? Solange man beschäftigt ist, erscheint die Pflege der eigenen Vita nicht so wichtig. Doch oft schneit ein Stellenangebot ins Postfach, auf das man dann nur schlecht vorbereitet reagieren kann. Deswegen sollten Sie Ihre Bewerbungsmappe ständig aktuell halten. Das gilt auch für die “digitale Bewerbungsmappe”. Denn viele Unternehmen akzeptieren eine Bewerbung nur noch in virtueller Form. Werten Sie Ihre Arbeitsproben also auch für das Web auf, beispielsweise mit einem eigenen Internetauftritt.
Die eigene Domain (idealerweise vornamenachname.de) lässt sich für Kosten von unter einem Euro pro Monat sichern. Ansprechende Homepages lassen sich für Anfänger in so genannten Web-Baukästen gestalten. Aber auch auf der eigenen Homepage gilt: Geben Sie nur so viel von sich preis, wie unbedingt nötig.

Wie bleibe ich im Gespräch?
Eine gute Frage. Natürlich bleiben Sie im Gespräch, wenn Sie gute Arbeit leisten. Doch darüber hinaus können Sie, ohne Eskapaden und wilde Feiern, einiges tun, um auf sich aufmerksam zu machen. In jeder größeren Metropole schließen sich Medienmacher zusammen, wie z.B. in der Hansestadt zum Hamburger Presseclub. Und auch die Mitgliedschaft beim Journalistenverband DJV ist zwar kostenpflichtig, doch durch Stammtische mit Gleichgesinnten und eventuelle neue Bekanntschaften hat sich eine solche Investition meist schnell ausgezahlt. Beinahe jeden Monat bieten Vereine Veranstaltungen für Medientreibende an, vom Reporterforum über Treffen des Netzwerk Recherche bis zu den regionalen Tagungen der DJV-Landesverbände.

Doch wie können Sie online mitreden?

Chris Lake vom eConsultancy-Blog hat vor einiger Zeit 25 Dinge zusammengestellt, die Medienmacher umsetzen sollten, um besser für die Anforderungen der Online-Herausforderungen gewappnet zu sein. Daraus wollen wir drei Punkte zitieren:

Subjektivität kicks ass
Überlegen Sie einmal: Ihre Lieblingsschreiber sind meist die, die eine starke Stimme haben, die Stellung beziehen und um eine eigene Meinung nicht verlegen sind. Wenn das Thema es erlaubt, beziehen Sie Stellung und stärken Sie Ihre "Stimme".

Schreiben Sie über Ihre Leidenschaft
Warum sind Sie noch einmal Journalist geworden? Genau, um etwas zu erzählen. Vielleicht haben Sie ja im Laufe der Jahre die Lust verloren. Also schreiben Sie doch einfach mal wieder über Dinge, die nur Sie interessieren und entfachen Sie Ihre journalistische Leidenschaft von Neuem.

Kollaborieren Sie
Wenn Sie besorgt sind und zu wenig Zeit haben, ein eigenes Blog zu starten, sollten Sie nicht gleich aufgeben. Starten Sie doch ein Projekt mit Gleichgesinnten. Gerade für Schreiber, die bisher vor allem offline tätig waren, ist das die beste Möglichkeit, Online-Erfahrung zu sammeln. Gemeinsam erreichen Sie einfach mehr.

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