Peta startet Porno-Website für Tierschutz

Die Tierschutzorganisation Peta ist für ihre radikalen Werbemaßnahmen bekannt. Da posieren nackte Porno-Darsteller und lutschen an rohem Gemüse. Petas neuer Coup: Sie will eine Erotik-Website mit der Endung .xxx einrichten, auf der Amateurdarsteller auf die Notlage von Tieren aufmerksam machen, sagte Sprecherin Lindsay Rajt zur Nachrichtenagentur Reuters. Gegenüber der Huffington Post fügte sie hinzu, dass der Verein „den effektivsten Weg“ finden müsse, um die Nutzer im Web anzusprechen.

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„Wir leben in einem durchgehenden Nachrichtenfluss und haben festgestellt, dass die anzüglichen Dinge, die wir tun, am meisten Aufmerksamkeit bekommen“, erklärte Rajt die Aktion gegenüber der Huffington Post. Anstatt sich gegen das Tragen von Pelzen zu richten, soll die XXX-Website auf die Vorteile des Vegetarismus hinweisen. „Wir wollen die Aufmerksamkeit der Leute bekommen, damit sie über den Status Quo nachdenken, ihn in Frage stellen und ihre Schlüsse daraus ziehen, bestenfalls aufhören, Tiere zu essen.“
Wie pornografisch das Portal tatsächlich werden soll, ist noch unklar. Rajt sagte nur, dass die .xxx-Adresse gerechtfertigt sein werde. Es werde aber auch Bilder von Tieren geben, mit denen der Nutzer niemals rechnen würde, zitiert die HuffPo.
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Der australischen Herald Sun zufolge wird Petas sexy Webseite aus Bildergalerien und Videos bestehen. „Wir haben viele Inhalte mit Amateur-Darstellern, aber Prominente sind auch nicht ausgeschlossen“, sagte Rajt. „Menschen, die sich außerordentlich mit Tieren verbunden fühlen und alles dafür tun wollen, um auf deren schlimme Situation aufmerksam zu machen, sind eingeladen.“
Die Tierschutzorganisation fiel schon des Öfteren wegen anzüglicher Anzeigen auf. Unter anderem beteiligten sich die Pornodarsteller Sasha Grey, Ron Jeremy und Jenna Jameson an Kampagnen. Doch die Aktionen stoßen auch auf Kritik: Ein erotischer Clip, der während des Super-Bowl-Finals laufen sollte, wurde wegen seiner Freizügigkeit nicht ausgestrahlt. Zudem sehen manche die Würde der Frauen verletzt, da die Aufmerksamkeit für die Spots in erster Linie durch deren Nacktheit erzielt wird. Eine auf Facebook entstandene Gruppe nennt sich deshalb Real Women Against PETA.

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