Focus: „Aphrodite-Stinkefinger-Prozess“ vertagt

Der Streit zwischen dem Nachrichtenmagazin Focus und sieben griechischen Bürgern zieht sich weiter hin. Der für Freitag angesetzte Gerichtstermin in Athen wurde auf Ende November vertagt, weil zwei Verteidiger fehlten und einigen Angeklagten noch keine Zustellungsurkunden für den Ladungsbefehl vorlagen, berichtet Sueddeutsche.de.

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In dem Streit geht es um ein Februar-Titelblatt des Focus, dass die griechische Göttin Aphrodite mit einem Stinkefinger zeigt. Der Titel lautete dazu "Betrüger in der Eurofamilie" – eine Anspielung auf die Finanzlage Griechenlands.
Einige griechische Bürger hatten dies als Beleidigung empfunden, woraufhin das Nachrichtenmagazin und mehrere seiner Redakteure wegen übler Nachrede, Verleumdung und Verunglimpfung griechischer Staatssymbole angezeigt wurden. Der Focus hatte die Aufmachung als Satire begründet.

Wie Sueddeutsche.de schreibt, steht man beim Burda-Verlag auch weiterhin zu dieser Darstellung. Von den Rechtsanwälten heißt es, dass sie die Anzeige für "absurd" halten. Sollte sich der Focus entschuldigen, bestünde die Möglichkeit, dass die Griechen ihre Klage fallen lassen.

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