Warner zeigt „Kokowääh“ bei Facebook

Premiere: Mit „Kokowääh“ erscheint ein Film erstmals außerhalb Amerikas als Video-on-Demand auf Facebook. Anders als zuvor in den Vereinigten Staaten ist Til Schweigers Komödie der erste New Release weltweit, der parallel zum Blu-ray- und DVD-Start in dem Netzwerk angeboten wird. Warner Home Video Germany lässt sich den Spaß gut bezahlen: Fünf Euro müssen Fans löhnen, um den Film ansehen zu können. Die DVD ist zwar etwas teurer, kann dafür aber jederzeit in den Player gelegt werden.

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Den relativ hohen Preis rechtfertigt Warner damit, dass eine „exklusive Version“ der Komödie angeboten werde. Facebook-User erhalten im Anschluss an den Hauptfilm knapp 30 Minuten Bonusmaterial, darunter ein „Making Of“ und „Deleted Scenes“. Die Bezahlung läuft ausschließlich über die virtuelle Währung „Facebook Gutschriften“. Für 50 Gutschriften (fünf Euro) lässt sich „Kokowääh“ für 48 Stunden leihen und direkt über das Portal beliebig oft ansehen. Auf VoD-Plattformen schlägt „Kokowääh“ zwar ebenfalls mit fünf Euro zu buche, steht dafür aber als HD-Version bereit.
Die eigens für Warner Bros. Germany entwickelte Facebook-Applikation ist vollständig in das Payment System sowie alle weiteren Social-Network-Komponenten von Facebook eingebunden. Freunde des Users sehen unter anderem, dass dieser den Film geliehen hat, haben die Möglichkeit Kommentare abzugeben und den Streifen weiterzuempfehlen. Eingebunden ist die VOD-Applikation in die offizielle Facebook-Seite zu „Kokowääh“ mit rund 350.000 Fans.
Warner will mit diesem Schritt die digitale Vermarktung „zusätzlich zu allen großen VOD-Plattformen auch direkt auf Facebook“ vorantreiben. Bereits im Frühjahr dieses Jahres bot die Fernsehgesellschaft, die zum Time-Warner-Konzern gehört, in den USA den ersten Film als Video-on-Demand über das Social Network an. Damals stand „The Dark Knight“ für drei Dollar als Stream bereit.

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