Mehrheit der Journalisten würde Beruf wieder wählen

Auch wenn es der Branche derzeit nicht so gut geht, die Mehrheit der Journalisten würde sich wieder für den Beruf entscheiden. Das ergab die Umfrage "Journalismus 2020", die von der Stiftung neue Verantwortung in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen IFOK durchgeführt wurde.

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Die zentralen Ergebnisse der zwischen März und Juni 2011 erhobenen Daten aus einer nicht repräsentativen Online-Umfrage unter mehr als 800 Journalisten ergab zudem, dass fast 80 Prozent an eine digitale Zukunft im Journalismus glaubt. Jeder Fünfte würde sich – noch einmal als Berufsanfänger vor die Wahl gestellt – einen anderen Job suchen. Als häufigste Gründe wurden der gestiegene Alltagsdruck und die schlechte Bezahlung genannt.
Nach Meinung der Mehrheit (84 Prozent) gefährdet der wirtschaftliche Druck Kreativität und Motivation im Beruf. Darüber hinaus wird der zunehmende Einfluss der PR (63 Prozent) sowie das schlechte Management von Medienunternehmen (56 Prozent) beklagt.
Bezüglich der journalistischen Inhalte kritisieren die Befragten, dass sich die Branche zu sehr mit Banalitäten beschäftige und sich mehr Gedanken über die Risiken als über die Chancen der Zukunft mache. Weitere Ergebnisse zu der Umfrage finden Sie hier.

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