App der VDZ-Akademie poliert Medien-Englisch auf

Die Akademie des Zeitschriftenverlegerverbands VDZ hat ihre erste App für iPhone und iPad entwickelt. Das Media Dictionary bietet 3.200 Fachbegriffe mit ihren entsprechenden Übersetzungen ins Englische.

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Was hieß gleich noch "Aboprämie" auf Englisch? Und "Altarfalz", "Mahnwesen", "Satzspiegel" oder "Werbeverbot"? Mobile Medienmanager, die sich auf dem Flug nach England oder vor der nächsten internationalen Messe noch einmal mit dem entsprechenden Vokabular rüsten wollen, soll diese App helfen (hier geht´s zum App Store). Das Wörterbuch gab es bisher schon im stationären Netz. Als App ist das Lexikon auch offline verfügbar.

Besonderheit: Nutzer können eigene Vorschläge für Fachbegriffe mitsamt Übersetzung eingeben. Die kostenlose App wird so zum Wiki. Kai H. Helfritz, Geschäftsführer der VDZ Akademie, sieht die App als "nützliche Hilfe für Medienschaffende und solche, die es werden wollen". Unterstützung gab´s von der Axel Springer AG bei der Konzeption.

Kleine Schwächen wie falsche ("Flattersatz" wird mit "unjustified matter" übersetzt) oder nur halb richtige ("Herausgeber" ist nicht nur "editor", sondern auch "publisher", je nach Aufgabe) Übersetzungen müssten noch ausgebügelt werden. Schön wäre auch eine kleine Beschreibung zu jedem Fachwort, doch solche Erläuterungen finden sich nur vereinzelt. 

Wie sehr vor allem die Fachsprache des Internet bereits von englischen Begriffen dominiert wird, zeigt das Wörterbuch auch. "Ad Impression" ist eben auch in deutschen Branchenkreisen eine "Ad Impression", und keine "Einblendung eines Online-Werbemittels".

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