Sonneborn-Satire hat rechtliche Folgen

Ein Spaß mit Folgen: Satiriker Martin Sonneborn hat am Samstagabend mit Anhängern seiner Partei „Die Partei“ einen Fackelzug durch das Brandenburger Tor veranstaltet. Jetzt droht den Beteiligten ein Nachspiel. Wie die B.Z. berichtet, war die Aktion nicht angemeldet. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gegen 14 an der Protestaktion beteiligte Personen.

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Wie Martin Sonneborn nach dem Fackelzug gegenüber der B.Z. erklärte, richtete sich dieser insbesondere gegen die NPD und die Wahlkampagnen und Aufmärsche von Rechtsradikalen: „Wir wollten zeigen, dass wir die locker rechts überholen können“, sagte Sonneborn. Etwa 40 Personen nahmen an der Aktion teil.
Die Partei für „Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative“ („Die Partei“) des ehemaligen Titanic-Chefredakteurs Sonneborn nimmt bei den kommenden Landtagswahlen am 18. September in Berlin teil. Bis dahin soll es laut dem Parteivorsitzenden noch weitere Aktionen geben.

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