Heftverkauf: Uni-Titel reißt Focus in Keller

Licht und Schatten bei den aktuellen IVW-Heftauflagen der Wochen-Magazine. Während der Spiegel mit dem Internet-Titel "Die digitale Unterwelt" am Kiosk punktete und das beste Ohne-DVD-Ergebnis seit 14 Wochen erreichte, kam der Focus mit seinem "Krieg um die Studienplätze" arg unter die Räder. 84.120 Kiosk-Käufer sind ein neuer Jahres-Minusrekord. Der stern landete mit der Frage "Müssen wir unsere Kinder immer lieben?" zwischen den Fronten - bei einem relativ mittelmäßigen Kiosk-Verkauf.

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Im Netz war der Spiegel-Titel – wie alle großen Magazin- oder Zeitungs-Artikel, die sich mit dem Internet beschäftigen – recht umstritten, doch am Kiosk machte die Headline "Die digitale Unterwelt – Das verborgene Netz der Internet-Verbrecher" offenbar recht neugierig. 327.701 Einzelverkäufe sind das viertbeste Ergebnis seit 14 Wochen, in diesem Zeitraum verkaufte sich das Magazin nur mit drei DVD-Beilagen noch besser. Die Gesamtverkäufe erreichten mit Heft 27/2011 immerhin 944.825.

Der Focus kann mit seiner Ausgabe 27/2011 hingegen gar nicht zufrieden sein. Der "Krieg um die Studienplätze" lag wie Blei in den Regalen, die 84.120 Kiosk-Verkäufe sind ein neuer Jahres-Minusrekord. Insgesamt, also inklusive Abos, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, wechselte das Heft 540.224 mal den Besitzer. Auf 836.752 Gesamt-Verkäufe kam der stern mit seinem Titel "Mama, schläfst du noch? – Diese Nervensägen – müssen wir unsere Kinder immer lieben?", darunter wie erwähnt 276.759 Kiosk-Käufer. In der Liste der vergangenen zehn stern-Ausgabe, für die schon Zahlen vorliegen, schafft es die Ausgabe im Einzelverkauf damit auf Platz 6.

Alle Einzelauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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