Blitz schlägt in Amazons Datenwolke ein

Die globalisierte Welt ist abhängig vom Wetter: Ein Vulkan in Island kann den gesamten kontinentaleuropäischen Flugverkehr lahmlegen, ein Gewitter in Dublin Teile des deutschen Webs stören. Genau das passierte gerade in Dublin. Am Wochenende sorgte ein Gewitter in der irischen Hauptstadt für einen Stromausfall in den gigantischen Rechenzentren von Amazon und Microsoft. Die Folge: Teile […]

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Die globalisierte Welt ist abhängig vom Wetter: Ein Vulkan in Island kann den gesamten kontinentaleuropäischen Flugverkehr lahmlegen, ein Gewitter in Dublin Teile des deutschen Webs stören.

Genau das passierte gerade in Dublin. Am Wochenende sorgte ein Gewitter in der irischen Hauptstadt für einen Stromausfall in den gigantischen Rechenzentren von Amazon und Microsoft. Die Folge: Teile von Amazons Cloud-Computing-Plattform EC2 sowie Microsofts Business Productivity Online Services BPOS waren lange nicht erreichbar.

Wie Gründerszene berichtet waren einige deutsche Start-ups von dem Ausfall betroffen. Noch immer leidet das Tomorrow Focus-Projekt Finanzen100 unter den Folgen. So heißt es nun in einem hässlichen roten Warnkasten im Kopf des Business-Portals: "Leider gibt es nach wie vor technische Probleme mit der Nachrichtenversorgung, verursacht durch einen katastrophalen Stromausfall in einem Amazon-Rechenzentrum, der viele andere Seiten ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen hat."

Die Kölner sind sicherlich nicht das einzige Portal, das noch immer unter einem Blitzeinschlag im rund 1200 Kilometer entfernten Dublin leiden.

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