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Wie mobile Endgeräte unsere Arbeit verändern

Vorbei sind die Zeiten, in denen uns das Telefon an den Schreibtisch fesselte und Mails nur auf klobigen grauen Bildschirmen aufflackerten: Unsere Arbeitswelt wird zunehmend mobiler. Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Daten in die Cloud. Die Konsequenz: Der Arbeitnehmer wird flexibler, der Arbeitgeber arbeitet noch länger, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Ein globaler Trend - nutzen doch weltweit über 30 Prozent der Arbeitnehmer schon mehr als ein mobiles Device.

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Der Einsatz von Mobilgeräten sorgt dafür, dass fast ein Viertel der Manager häufiger außerhalb der üblichen Bürozeiten arbeitet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die unter 300 niederländischen Managern vom Forschungsinstitut SSI für den Unternehmensberater Kadenza durchgeführt wurde. Die Zahlen dürften Abteilungsleiter optimistisch in die Zukunft blicken lassen: 24 Prozent aller Manager mit einem Smartphone und 20 Prozent mit einem Tablet haben angefangen, ihre Arbeitszeiten auszudehnen.

Allerdings konzentrieren sich Manager bei der Nutzung ihrer Mobilgeräte immer noch auf persönliche und traditionelle Aktivitäten wie Telefonieren und SMS-Versand. Smartphone-Nutzer verbringen nur drei Prozent ihrer Zeit mit Business-Anwendungen und Besitzer von Tablets verbringen nur sieben Prozent damit.

Allerdings haben 45 Prozent aller Manager mit Tablets und 50 Prozent der Manager mit Smartphones angefangen, ihre Geräte während der vergangenen zwei Jahre häufiger beim Prozess der Entscheidungsfindung zu nutzen. Allerdings sind Desktop und E-Mail immer noch die wichtigsten Mittel zur Beschaffung von aktuellen Informationen. Erik Leene, CEO von Kadenza, sieht im Einsatz von mobilen Endgeräten im Unternehmen noch ordentlich Potenzial: "Dies verdeutlicht, dass Manager Mobilgeräte noch nicht in ihre hauptsächlichen Geschäftsaktivitäten miteinbezogen haben. Obwohl man den erhöhten Informationsbedarf weltweit nicht bestreiten kann, zeigt unsere Umfrage, dass der Bedarf der Manager, über aktuelle Geschäftsinformationen zu verfügen, zurückbleibt." Ein Grund könnte für Leene der Mangel an flexiblen und stabilen Business-Anwendungen sein.

Die Umfrage kommt außerdem zu dem Schluss, dass auch die gute alte Kantine längst nicht ausgedient hat: Der persönliche Austausch unter den Mitarbeitern ist laut Umfrage weiterhin die wichtigste Informationsquelle bei der Entscheidungsfindung.

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