„Oscars“ gewinnen Prozess gegen Bild-Preis „Osgar“

And the Loser is Bild: Das Landgericht Berlin hat der Bild-Zeitung untersagt, seinen Medienpreis weiterhin "Osgar" zu nennen. Das berichtet die HAZ. Geklagt hatte die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences aus Hollywood, die sich an der Namensähnlichkeit zu ihrem Kino-Award, den Oscars, störte. Springer prüft noch, ob man gegen das Urteil vorgehen wird.

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Das Gericht sah es als erwiesen an, dass wegen der Namensähnlichkeit eine hohe Verwechslungsgefahr drohe. Also verboten die Richter dem Boulevard-Blatt, unter der Bezeichnung "Osgar" oder "Bild-Osgar" Auszeichnungen, Preise, Prädikate oder Trophäen zu verleihen.

Seit 1994 verleiht das Springer-Blatt die Auszeichnung an "Menschen, die sich mit ihrem Wirken und Schaffen um Frieden, Freiheit und die Einheit Deutschlands und Europas verdient machen".

Die Bild hatte sich darauf berufen, dass ihre Auszeichnung nach dem sprücheklopfenden Leipziger Original und Marktschreier Oskar Seifert (1861–1932) benannt worden war.

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