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Gamescom-Werbung löst Streit in Köln aus

Anlässlich der Spielemesse Gamescom prangen zurzeit riesige Werbebanner in ganz Köln. Auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) wollen von dem Medieninteresse profitieren und werben auf mehreren Straßenbahnen mit dem Spiel "World of Tanks" des englischen Herstellers Wargaming.net. Doch die großflächigen Panzer-Anzeigen sorgen für erhitzte Gemüter im Rheinland. Seit die Werbung auf den Straßenbahnen prangt, gehen bei […]

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Anlässlich der Spielemesse Gamescom prangen zurzeit riesige Werbebanner in ganz Köln. Auch die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) wollen von dem Medieninteresse profitieren und werben auf mehreren Straßenbahnen mit dem Spiel "World of Tanks" des englischen Herstellers Wargaming.net. Doch die großflächigen Panzer-Anzeigen sorgen für erhitzte Gemüter im Rheinland.
Seit die Werbung auf den Straßenbahnen prangt, gehen bei den KVB vermehrt Beschwerden von Bürgern ein, die in der Werbemaßnahme eine kriegsverherrlichende Darstellung erkennen, berichtet Koeln.de. Die ohnehin für ihr Temperament bekannten Kölner stören sich aber auch an weiteren geplanten Aktionen der Gamer-Fraktion.

Eine Politikerin findet es beispielsweise überhaupt nicht lustig, dass auf der Messe ein originaler Kampfjet aus dem Jahr 1955 ausgestellt wird. Ihrer Meinung nach werde dadurch "eine Verharmlosung von Kriegsspielen ermöglicht". "Dieser Kampfjet ist nie gebaut worden um Spiele zu bewerben, sondern um Menschen zu töten – und das ist das Erschreckende an der Sache. Es wurde eine Grenze überschritten zwischen dem, was Jugendliche sehen sollten und was nicht", sagte sie zum WDR.
Die KVB ist von der Werbung zwar auch nicht begeistert. Aber wie Pressesprecher Stephan Anemüller zu Koeln.de sagte, sei das Spiel von der freiwilligen Selbstkontrolle der Computer-Spiele-Branche nicht beanstandet worden. Deshalb werde man die Werbung dazu auch bis zum Ende der Gamescom zeigen.

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