Agenturchef hält „Topmodel“-Show für „Quatsch“

Der Hamburger Modelagentur-Chef Ted Linow kritisiert Heidi Klums ProSieben-Show "Germany’s Next Topmodel": "Wer wirklich Model werden will, geht nicht zu ,Germany’s Next Topmodel'. Dort machen die Mädchen ein bisschen Werbung und werden ansonsten auf roten Teppichen als Staffage verheizt", so Linow zum Hamburger Nachrichten-Magazin Spiegel. Die Show sei "völlig unrealistisch".

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"Beispielsweise soll da immer ein verrückter Mann auf Highheels den Models das Laufen beibringen. Die Leute denken ja, wir hätten sie nicht mehr alle", sagte er dem Spiegel. Um die Ehre der Branche zu retten, macht Linow einen drastischen Vorschlag: "Man sollte für uns Modelagenturen einen neuen Branchennamen finden, damit wir mit dieser Art von Quatsch nicht mehr in Verbindung gebracht werden."
Vorige Woche hatte sich Jana Beller, 20-jährige Gewinnerin von "Germany’s Next Topmodel", von ihrer Entdeckerin Heidi Klum losgesagt. Deren Vater schimpfte im Gegenzug über Janas Unprofessionalität. Laut Linow hatte sie sich 2009 auch bei ihm beworben, sei aber "zu klein für den Job" gewesen.

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