„RTL setzt Maßstäbe für Live-Übertragungen“

Europas größte Sportzeitschrift vergibt am kommenden Montag zum neunten Mal die Sport Bild-Awards. Mit der Auszeichnung ehrt die Zeitschrift herausragende Leistungen und besondere Ideen im Bereich des Sports. Der erste Preisträger steht bereits fest: RTL erhält die begehrte Trophäe als „Beste TV-Sportredaktion“. Im Interview mit MEEDIA erklärt Chefredakteur Matthias Brügelmann, warum der Sender den Preis verdient hat und was den Award so besonders macht.

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Herr Brügelmann, warum konnte RTL in der Kategorie "Beste TV-Sport-Redaktion" in diesem Jahr überzeugen?
RTL-Sportchef Manfred Loppe schafft es mit seinem Team seit vielen Jahren immer wieder, Maßstäbe für Live-Übertragungen von Formel 1-Rennen und Box-Kämpfen zu setzen. Die Reporter sind nah dran und verschaffen den TV-Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen. Das kommt gut an. Und auch wenn beim Boxen viel Inszenierung dabei ist, steht der Sport bei RTL immer noch im Mittelpunkt. Sky und die ARD hatten allerdings nur knapp das Nachsehen. Das Ranking ergibt sich ja aus den wöchentlichen Bewertungen der Sendungen in Sport Bild.
In zwei Kategorien entscheiden die Leser, in weiteren sieben Kategorien die Chefredaktion. Eine recht ungewöhnliche Mischung, oder? Wie kamen Sie auf die Idee?
Wir denken, dass es eine gute Mischung ist. Unsere Leser sollen die Chance haben, in den wichtigen Kategorien "Star des Jahres" und "Medien-Liebling des Jahres" ihre Helden zu wählen. Dadurch heben wir uns bewusst von anderen Preisen ab. Die Meinung der Fans ist die härteste Währung. Bei anderen Preisen wie "Sport-Vermarktung" oder "Sport-Idee" ist dagegen die Kompetenz und das Insider-Wissen der Redaktion gefragt.
Der Sport Bild Award ist bei weitem nicht er einzige Sportler-Preis (siehe Herbert-Award). Was macht ihn besonders?
Es ist ein Klassiker! Es war eine großartige Idee des langjährigen Chefredakteurs Pit Gottschalk, den Sport Bild Award 2003 ins Leben zu rufen. Wir spüren das an all den erfreuten Reaktionen auf unsere Einladungen. Die Sportler, die Trainer, die Offiziellen kommen einfach gerne zum Award. Der Preis von Europas größter Sport-Zeitschrift genießt hohes Ansehen. Gute Gespräche sind genauso garantiert wie eine gute Feier.
Und wem würden Sie persönlich in diesem Jahr gerne einen Award verleihen?
Unserem Kollegen Raimund Hinko, einer der besten Sport-Reporter Deutschlands, der nach so vielen Jahren bei Axel Springer im Herbst in den Ruhestand geht. Was ihn neben all seinen fachlichen Qualitäten auszeichnet ist seine Uneitelkeit – darum würde er den Award wohl gar nicht erst annehmen.

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