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Leser sollen Stern.de-Sommerloch füllen

Eigentlich ist die Nachrichtenlage noch immer aufregend: Doch trotz des US-Schuldenstreit, der einheimischen Debatte um Steuersenkungen, der Tragödie von Oslo und der Hungerkatastrophe von Somalia, sieht sich Stern.de thematisch offenbar bereits am Anfang des Sommerloches. Deshalb starten die Hamburger nun ihre siebenteilige Reihe "stern.de verschenkt das Sommerloch" mit Geschichten, die von Nutzern des Nachrichten-Portals inspiriert wurden. Die Hamburger selbst sprechen von "User-Generated-Stories".

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Eigentlich ist die Nachrichtenlage noch immer aufregend: Doch trotz des US-Schuldenstreit, der einheimischen Debatte um Steuersenkungen, der Tragödie von Oslo und der Hungerkatastrophe von Somalia, sieht sich Stern.de thematisch offenbar bereits am Anfang des Sommerloches. Deshalb starten die Hamburger nun ihre siebenteilige Reihe "stern.de verschenkt das Sommerloch" mit Geschichten, die von Nutzern des Nachrichten-Portals inspiriert wurden. Die Hamburger selbst sprechen von "User-Generated-Stories".

Die neue Rubrik Stern.de/sommerloch

"Ziel der Aktion ist es, die Sommerpause der so genannten Hard News aus Politik und Wirtschaft für Themen zu nutzen, die Leser bewegen, aber bisher keinen oder zu wenig Platz in den Medien bekommen haben", erklärt Stern.de sein Projekt. Den Start der Reihe macht das Thema "Flirtfalle Facebook". Das Stück erzählt die Geschichte einer Mittfünfzigerin, die in dem sozialen Netzwerk dem falschen Mann begegnete.

"Wir hatten in der ersten Jahreshälfte 2011 eine enorme Dichte großer Nachrichtenlagen", sagt Jörg Hermes, Leiter des stern.de-Ressorts Wissen. "Deshalb wollten wir den redaktionellen Spielraum der Sommermonate nutzen, um einmal zu sehen, welche gesellschaftlichen Themen und Lebensfragen unsere Leser über die übliche Berichterstattung hinaus bewegen."

Zum Start sind unter Stern.de/sommerloch bereits drei Geschichten online. Neben der Flirt-Facebook-Story wollten die Leser noch gerne wissen, "wie sicher sind EC-Karte, Packstation und Co.". Drittes Stück: "Wie Facebook-Monster Mamis Erspartes fraßen". Bereits angekündigt sind noch zwei Texte "Pflegeeltern verzweifelt gesucht" sowie "Dauerbrenner Diätenerhöhung – Warum Spitzenpolitiker eher zu wenig statt zu viel verdienen".

Die Idee ist löblich. Man kann nicht genug den Leser einbeziehen. Die Argumentation mit dem Sommerloch erschließt sich allerdings bei der aktuellen Nachrichtenlage kaum. Solange die Geschichten jedoch spannend, informativ und gut geschrieben sind, spielt es allerdings keine Rolle, warum sie es auf die Seite geschafft haben.

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