movie2k.to tritt kino.to-Nachfolge an

Diese Zahlen dürften der Filmindustrie nicht gefallen: Die vielen ehemaligen kino.to-Nutzer haben sich nach dem Schließen des illegalen Filmportals kurzerhand einen nicht wirklich legaleren Ersatz gesucht. Wie aktuelle Daten des Google-Research-Tools Ad Planner zeigen, haben sie dem ehemaligen kino.to-Konkurrenten movie2k.to mit 2,4 Mio. Unique Visitors einen neuen Rekord beschert. In der Top 20 der populärsten Videoportale des Landes belegt die Seite nun Platz 4. Nummer 1 natürlich: YouTube.

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800.000 Unique Visitors gewann movie2k.to in Deutschland im Juni hinzu – ein Plus von 50% gegenüber dem Mai, als man bereits 1,6 Mio. Leute erreichte. Im kommenden Monate könnte die Websites bereits die Nummer 3 unter den Videoangeboten sein, denn in der Juni-Statistik taucht auf diesem Platz noch kino.to auf, da es erst am 8. Juni geschlossen wurde und bis dahin noch 2,9 Mio. Unique Visitors eingesammelt hatte. Bitter: die beiden Seiten, die aktuelle Kinofilme als Stream anbieten, ohne dass die Industrie etwas davon hat, sind deutlich populärer als legale Alternativen wie RTL now oder Maxdome.

Ganz vorn findet sich in den Videocharts natürlich YouTube, das wahrscheinlich auf Jahre hinaus unschlagbar bleiben wird. Sage und schreibe 31 Mio. Leute griffen im Juni aus Deutschland auf die Website zu. Mit gigantischem Rückstand folgt die erfolgreichste hierzulande produzierte Alternative: ProSieben-Sat.1-Tochter MyVideo kam wie im Mai auf 4,6 Mio. Unique User. RTLs Clipfish folgt mit 2,1 Mio. Unique Visitors auf Rang 6 hinter den T-Online-Videos, aber vor Dailymotion und RTL now.

Immerhin Platz 10 belegt die Mediathek der ARD, Rang 12 die des Ersten. Die F-Mediathek, die noch populärer sein dürfte, taucht in der Statistik leider nicht auf – sie verfügt über keine eigene Domain oder Subdomain, Zahlen liegen zu ihr daher leider nicht vor. Eine weitere Website, die der Filmbranche nicht gefallen dürfte, belegt Platz 20: der inoffizielle kino.to-Nachfolger video2k.tv. All die anderen kino.to-Alternativen haben es vorerst nicht in die Top 20 geschafft.

Nicht gewertet haben wir übrigens Porno-Videoportale. Die beiden populärsten Vertreter dieser Branche, xhamster.com und youporn.com lägen ansonsten mit 5,0 Mio. bzw. 4,3 Mio. Unique Visitors auf den Plätzen 2 und 4 der deutschen Charts.

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