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Kachelmann setzt EV gegen Bunte durch

Der Fall Kachelmann bleibt Dauerbrenner für die Justiz: Am heutigen Mittwoch erwirkte der ehemalige ARD-Moderator vor dem Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen seine Ex-Geliebte sowie die Zeitschrift Bunte. Danach darf die 38-Jährige nicht mehr öffentlich behaupten, dass Kachelmann sie "unter Einsatz eines Messers vergewaltigt" habe. Das hatte die Nebenklägerin im Strafprozess im Bunte-Interview geäußert, in dem sie alle Tatvorwürfe trotz des richterlichen Freispruchs wiederholte.

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Wie dpa verbreitet, werde derzeit seitens des Burda-Verlages geprüft, ob man gegen den Beschluss des Landgerichts vorgehen werde. Der Anwalt der Nebenklägerin hat sich bisher nicht zum weiteren Vorgehen geäußert. Jörg Kachelmann äußerte sich via Twitter zu dem Beschluss.
Ende Mai war Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft und Nebenklägerin legten daraufhin Revision ein. Für Ende September wird die schriftliche Urteilsbegründung erwartet.

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