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Blogger dürfen in die Künstlersozialkasse

"Eine gute Nachricht für alle freien Journalisten, die Online-Portale und sonstige Projekte betreiben", jubelt bereits der Deutsche Journalisten Verband. Denn Websites, auf denen freie Journalisten ihre Texte veröffentlichen und die sich über Werbung finanzieren, gelten als publizistische Angebote. Damit müssen auch Blogger in die Künstlersozialkasse aufgenommen werden. Das hat nun das Bundessozialgericht entschieden.

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Bisher hatte die Künstlersozialkasse die Meinung vertreten, dass solche Einnahmen als Nebentätigkeit zu bewerten sind.

Das Bundessozialgericht argumentiert nun: "Wirtschaftlich ist die Refinanzierung einer über das Trägermedium ‚Internet‘ ausgeübten journalistischen Tätigkeit durch Werbeeinnahmen wegen der dort vorherrschenden kostenfreien Verfügbarkeit von Informationen (‚Gratiskultur‘) eine notwendige Bedingung für die Ausübung dieser Tätigkeit."

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