Das dämliche Dementi von Marko Arnautovic

Seit Nico Rosberg scheinen Presse-entlarvende Statements auf Sportler-Homepages der neue Trend zu sein: Das dachte sich wohl auch "Problem-Ösi" Marko Arnautovic von Werder Bremen als er postete, dass "er mit keiner österreichischen Zeitung ein Interview geführt hat" und die Behauptung, dass seine Frau Tattoos, schwarze Haare und Silikon haben müsse, "vollkommen aus der Luft gegriffen sind". Dumm nur, dass Seitenblicke.at nun einen Soundfile veröffentlichte, auf dem der Kicker genau das sagt.

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Der österreichische Nationalstürmer sagt auf die Frage des Gossip-Heftes "Was muss eine Frau haben, um Dein Herz zu erobern?": "Sie muss tätowiert sein, sie muss schwarze Haare haben und sie muss Silicon haben."

In der vergangenen Woche wurde das – wie es heute scheint – dämliche Dementi unter der Headline "unwahre Pressemitteilungen über Arnautovic" auf der Homepage des Bremer Stürmers veröffentlicht. In dem Text heißt es, dass deutsche Zeitungen Artikel aus Österreich zitiert hätten, "in denen Unwahrheiten über Marko Arnautovics Leben verbreitet werden. Marko Arnautovic möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich von den Mitteilungen distanzieren und darauf hinweisen, dass diese fernab von jeglicher Wahrheit sind."

Mit dem Soundfile von Seitenblicke.at dürfte nun das Gegenteil bewiesen sein. Das österreichische People-Magazin hat eine ähnliche Positionierung wie hierzulande Bauers InTouch. Aktuelle Titelgeschichte: "Stars sind auch nur Menschen: Wir zeigen ihre Urlaubs-Hoppalas". Hinter dem Magazin steht Red Bull Media House, die Medientochter von Getränke-Milliardär Dietrich Mateschitz.

Der Profikicker könnte jetzt natürlich behaupten, dass nicht er die Stimme am Telefon ist, sondern ein Imitator. Denn hundertprozentig ließe sich das wohl kaum nachweisen.

Stattdessen hat der Wiener nun seine Kommunikationsstrategie wieder geändert. Als die Bild Zeitung den 22-Jährigen mit dem Soundfile konfrontierte, kam ihm nur ein dürres "Ich kann dazu nichts sagen" über die Lippen. Laut Boulevard-Blatt will er jetzt nur noch über Fußball reden. Das Cleverste wäre es wohl, wenn der bislang im Werder-Dress noch recht glücklose Stürme (3Treffer in 25 Spielen) einfach Tore sprechen lassen würde.

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