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Über Laufen und Schreiben

Ein Freund schenkte mir vor einiger Zeit Haruki Murakamis Buch "What I talk about when I talk about running". Murakami, der einige hervorragende Romane und Kurzgeschichten geschrieben hat, zieht darin bedenkenswerte Parallelen zwischen dem Schreiben von Büchern und dem Langstreckenlauf (so offensichtlich der Vergleich auch scheinen mag). Eine Stelle relativ weit am Anfang fiel mir auf. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Buchautor hier mit dem Journalisten gleichgesetzt werden kann oder sollte. Was ich aber glaube ist, dass die wenigsten Journalisten sich mit der Haltung Murakamis identifizieren wollen würden. Bei manchen Gelegenheiten wäre es vielleicht angebracht zu sagen: Leider. Hier ist die Passage aus Murakamis Buch im Original:

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Ein Freund schenkte mir vor einiger Zeit Haruki Murakamis Buch "What I talk about when I talk about running". Murakami, der einige hervorragende Romane und Kurzgeschichten geschrieben hat, zieht darin bedenkenswerte Parallelen zwischen dem Schreiben von Büchern und dem Langstreckenlauf (so offensichtlich der Vergleich auch scheinen mag). Eine Stelle relativ weit am Anfang fiel mir auf. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der Buchautor hier mit dem Journalisten gleichgesetzt werden kann oder sollte. Was ich aber glaube ist, dass die wenigsten Journalisten sich mit der Haltung Murakamis identifizieren wollen würden. Bei manchen Gelegenheiten wäre es vielleicht angebracht zu sagen: Leider. Hier ist die Passage aus Murakamis Buch in der englischen Fassung:

"In the novelist´s profession, as far as I´m concerned, there´s no such thing as winning or losing. Maybe numbers of copies sold, awards won, and critics´ praise serve as outward standards you´ve set for yourself. Failure to reach that bar is not something you can easily explain away. When it comes to other people, you can always come up with a reasonable explanation, but you can´t fool yourself. In this sense, writing novels and running full marathons are very much alike. Basically a writer has a quiet, inner motivation, and doesn´t seek validation in the outwardly visible."

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