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BuzzRank: Kompass im Twitter-Dschungel

Welche Themen beschäftigen gerade die Twitter-Community? Diese Frage will der neue Nachrichten- und Blog-Aggregator BuzzRank-Curator beantworten. Damit verfolgt das Projekt einen ähnlichen Ansatz wie Rivva. Beide Aggregatoren erstellen ein aktuelles Ranking über die meistdiskutierten Stücke und helfen so einen schnellen Überblick über die Nachrichten-Lage im Web zu geben – eine Angebotsnische mit viel Potential, die aber trotzdem noch immer von allen Verlagshäusern strikt gemieden wird.

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Welche Themen beschäftigen gerade die Twitter-Community? Diese Frage will der neue Nachrichten- und Blog-Aggregator BuzzRank-Curator beantworten. Damit verfolgt das Projekt einen ähnlichen Ansatz wie Rivva. Beide Aggregatoren erstellen ein aktuelles Ranking über die meistdiskutierten Stücke und helfen so einen schnellen Überblick über die Nachrichten-Lage im Web zu geben – eine Angebotsnische mit viel Potential, die aber trotzdem noch immer von allen Verlagshäusern strikt gemieden wird.


Der neue Aggregator BuzzRank-Curator

Das neue Angebot arbeitet mit einem Panel, das aus rund 700 Mitgliedern besteht. Der Kurator extrahiert aus den Tweets dieser Gruppe alle Links. Daraus ermittelt ein spezieller Algorithmus wiederum den aktuellen BuzzRank. "So entsteht ein Fluss von aktuell im Social Web viel diskutierten Inhalten. Je wichtiger eine Meldung zum jeweiligen Zeitpunkt ist (je höher also der BuzzRank ist), desto weiter oben erscheint sie", heißt es im About-Text. "Im Zeitverlauf nimmt der BuzzRank wieder ab, die Nachricht wandert nach unten, neue News erscheinen."

Verantwortlich für das Angebot ist der Social Media-Berater Björn Ognibeni und die Hamburger Monitoring-Spezialist SocialObjects. Die Macher scheinen sich aber der Schwächen ihres Angebotes durchaus bewusst zu sein. Denn fast schon entschuldigend schreiben sie in ihrem Start-Blog-Posting: "Der Algorithmus zur Ermittlung des BuzzRank befindet sich noch in einer frühen Alphaversion und berücksichtigt erst eine überschaubare Menge an Quellen und Faktoren." Allerdings soll das Tool kontinuierlich weiterentwickeln und justiert werden. "Ziel ist es, eine sinnvolle Messgröße für die Relevanz von Inhalten im Social Web zu erhalten."

Bislang leidet das Angebot vor allem unter dem Problem, dass zu wenige Nennungen reichen, um eine Geschichte im Ranking nach oben zu pushen. So war die Techcrunch-Story "Dropbox Raising Massive Round at a $5B-Plus Valuation" gegen elf Uhr die Top-Meldung mit einem BuzzRank von 22. Getwittert wurde sie von fünf Teilnehmern des Panels. Allerdings haben drei der fünf Zwitscherer direkt mit Techcrunch zu tun, denn es handelt sich um den Gründer Michael Arrington, dem Autoren Dave Winer und dem offiziellen Twitter-Feed des Tech-Blogs. Das heißt: Techcruch brachte fast aus eigener Kraft seine Story auf den ersten Platz des Rankings.
Wer genau in dem Panel vertreten ist, wollen die Macher nicht verraten. Allerdings sollen es nicht nur "üblichen Verdächtigen" sein, damit aus dem Dienst keine weitere "Echokammer" der Web 2.0- und Blogger-Szene wird.

Im Gegensatz zum BuzzRank-Ansatz beobachtet Rivva alle deutschen Tweets. Allerdings taucht ein Artikel oder ein Blog-Posting erst dann bei Rivva auf, wenn mindestens ein Blog auf den entsprechenden Eintrag verlinkt hat. Damit ist Rivva – im gewissen Maße – auf dem Twitter-Auge blind. Hier will der Hamburger Neuling für mehr Durchblick sorgen.

Wer also wirklich wissen will, über was die Social Media-Community gerade diskutiert, sollte einmal den Mix aus Rivva und dem Buzz Rank Curator ausprobieren. Allerdings fehlt noch immer ein Aggregator, der zudem noch anzeigen kann, welche Themen bei Facebook gerade für besonders viel Aufsehen sorgen.

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