Regaloffensive: WAZ, Klambt und Burda steigen aus

Rückzieher: Nach einem Bericht von Horizont.net wollen die Verlagshäuser Burda, Klambt und die WAZ-Gruppe offenbar aus der geplanten Yellow-Regaloffensive mit der Bauer Media Group aussteigen. Es heißt, dass andere Verlage gegen die "Erste Reihe für die Umsatzbringer"-Kampagne opponiert und juristische Schritte angedroht hätten.

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Eine Stellungnahme seitens der Verlage blieb bisher noch aus.
Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass die drei Verlage gemeinsam mit Bauer für eine "einheitliche und optimale Präsentation der wöchentlichen unterhaltenden Frauenzeitschriften" sorgen wollten. "Für Käuferinnen und Käufer ist die Orientierung am Presseregal nahezu unmöglich geworden, da eine unübersichtliche Menge monatlicher oder unregelmäßig erscheinender Hefte die Presseregale flutet", hieß es in einer ersten Stellungnahme. "Mit der gemeinsamen Offensive ‚Die Stärksten nach vorn!‘ wird den Händlern klare Entscheidungshilfe bei der Platzierung gegeben – letztlich profitiert der Presseeinzelhandel gerade dank der hohen Umsatzzahlen der Qualitätstitel und der konstanten Absatzzahlen. Damit wird die Präsentation der Zeitschriften mit einem einfachen System verbessert und der Umsatz als wichtigstes Kriterium der Platzierung in den Mittelpunkt gerückt."
Diese Regaloffensive wird wohl nicht allen geschmeckt haben. Schließlich hätten durch die Platzierung Zeitschriften anderer Gattungen in die hinteren Reihen rücken müssen.

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