Ösi-Verlage legen Online-Vermarktung zusammen

Die wichtigsten österreichischen Verlagshäuser, darunter die Verlagsgruppe News (Gruner + Jahr), Styria, Mediaprint (u.a. WAZ-Gruppe) sowie der Verlag der Kronen-Zeitung, kooperieren bei ihrer Online-Vermarktung. Die Zusammenarbeit beschränkt sich aber auf die Werbeformate, die nach Performance-Modellen abgerechnet werden.

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Werbekunden zahlen bei solchen Formaten nur Geld an Online-Anbieter, wenn Nutzer auch auf die entsprechende Anzeige klicken.
Das neue Netzwerk, das insgesamt drei Millionen Österreicher erreichen soll, heißt premiumnet und wird von der G+J-Tochter Ligatus Österreich vermarktet. Im Boot sind unter anderem die Online-Angebote krone.at (WAZ/Familie Dichand), News.at (G+J) börse-express.com, kleinezeitung.at, diepresse.com (alle Styria) und kurier.at (Mediaprint). Der Standard ist mit seinem Online-Angebot allerdings nicht dabei.
"Mit der Gründung von premiumnet haben die österreichischen Verlage ein hochattraktives, verlagsübergreifendes Netzwerk geschaffen. Für den Werbemarkt entsteht damit eine qualitativ hochwertige Alternative zu den bestehenden Anbietern wie Google", sagt Wolfgang Bretschko, Vorstandssprecher der Styria Media Group.
Auf dem deutschen Online-Werbemarkt gibt es ebenfalls Bestrebungen, verlagsübergreifende Vermarktungsangebote aufzubauen. Zuletzt forderte Tomorrow Focus Vorstand Christoph Schuh Allianzen von deutschen "Premium-Publishern". Diese sollten ein Gegengewicht zu Facebook und Google bilden. 

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