Apple verkündet 15 Mrd. App-Downloads

Gute und schlechte Nachrichten für Apples App-Ökonomie: Der Technologie-Konzern verkündete gerade, dass in den rund drei Jahren seit der Gründung des App-Stores mehr als 15 Milliarden Mini-Programme heruntergeladen wurden. Trotz diese gigantischen Menge lahmt aber noch immer die Vermarktung der Applikationen – zumindest sah sich Apple gezwungen, die Preise für iAd-Werbekampagnen zu senken, und zwar auf ein Mindest-Werbebudget von 300.000 Dollar.

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Das Absenken der Mindestgrenze ist der vorläufige Tiefpunkt eines erstaunlichen Preisverfalls. Beim Start vor einem Jahr verlangte Apple noch ein Einstiegsbudget von einer Million Dollar. Bereits im Winter senkten die US-Amerikaner diese Marke auf 500.000 Dollar.

Der Grund für den Preisverfall ist laut Bloomberg, dass einige wichtige Werbekunden wie die Citybank bereits wieder abgesprungen sein sollen.

Die restlichen Zahlen, die Apple kommuniziert, sind durchaus beeindruckend. So soll es zurzeit im App-Store über 425.000 verschiedene Applikationen geben. Mit steigender Tendenz, sowohl was die Downloadzahlen betrifft, wie auch die App-Entwicklungen für iPhone und iPad. Nach eigenen Angaben hat Apple den Entwicklern bereits 2,5 Milliarden Dollar ausgezahlt.

In der Beliebtheit scheinen Spiele der populärste App-Content zu sein. Wie die Medienforscher von Nielsen in den USA ermittelt haben, nutzten 64 % der Verwender von mobilen Apps in einem 30-Tage-Zeitraum des zweiten Quartals Spiele. Wetter-Anwendungen folgen mit 60 % auf Platz 2 vor den sozialen Netzwerken. Nachrichten-Apps liegen recht abgeschlagen auf Platz 6 des Rankings. Auch bei der Bezahlbereitschaft für Apps führen die Spiele.

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