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Herres weist Studien-Thesen zurück

Einer Studie der Otto Brenner Stiftung nach zu urteilen, hat der Informationsanteil im öffentlich-rechtlichen sowie im privaten Rundfunk abgenommen. Volker Herres, ARD-Programmdirektor, weist die Behauptungen nun entschieden zurück.

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In einer Mitteilung der ARD heißt es, dass der Informationsanteil im Ersten mitnichten zurückgegangen sei, sondern vielmehr in den letzten Jahren konstant geblieben ist (43 Prozent). Die Information mache damit nach wie vor den größten Programmanteil im Ersten aus.
Auch im Hauptabendprogramm hätte Das Erste seinen Informationsanteil nicht gekürzt, vielmehr werde dieser ab Herbst im Ersten noch gesteigert mit einer Verlängerung von "plusminus" und der neuen Sendung mit Günther Jauch.
Weiter heißt es in der Mitteilung: "Die These, die Fernsehnachrichten seien unpolitischer geworden, bleibt für die ‚Tagesschau‘ eine Behauptung ohne Belege. Richtig ist: Die ‚Tagesschau‘ ist die Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen, die am stärksten auf politische Inhalte setzt. Interessanterweise wird das in der Studie selbst sogar bestätigt … Auch alle Monatsstudien des "infomonitor" beweisen das: Weit mehr als 50 % (je nach Themenlage zwischen 50 und 56 %) aller Beiträge in der Hauptausgabe der ‚Tagesschau" sind politischer Natur!"
Laut Das Erste fehle der Studie, die von Medienjournalist Fritz Wolf durchgeführt wurde, inhaltliche Substanz.

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