Architectural Digest renoviert Redaktion

Nach dem Abgang der langjährigen Chefredakteurin Margit J. Mayer baut AD Architectural Digest sein Team um: Unter dem neuen Chefredakteur Oliver Jahn ernennt das Wohndesign-Magazin Simone Herrmann zu seiner Stellvertreterin, Ludwig Wendt wird neuer Art Director und löst in dieser Funktion André Wyst ab. "Sie werden das Redaktionsteam entscheidend bereichern und meine wichtigsten Sparringspartner für die redaktionelle Weiterentwicklung des Titels sein", kommentiert Jahn.

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Simone Herrmann übernimmt ab sofort die Position des stellvertretenden Chefredakteurs und folgt damit auf Oliver Jahn, der – wie Condé Nast im April bekanntgab – zum Chefredakteur aufgestiegen ist. In Personalunion wird Herrmann zudem als Features Style Director die Leitung des Ressorts Style von Stephan Meyer übernehmen. Die Kunsthistorikerin war bereits von 2005 bis 2006 für AD tätig und verantwortete als Style Editor die Textredaktion des Style-Ressorts. Seit 2009 schreibt sie für den Condé-Nast-Titel als freie Autorin.
Der neue Art Director Ludwig Wendt war ebenfalls bereits von 2005 bis 2006 für AD tätig. Zudem verantwortete er als Art Director von 2007 bis 2008 das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Während dieser Zeit wurde er für seine Arbeiten für AD und das SZ Magazin bei den LeadAwards und den ADC Awards ausgezeichnet. Seit 2008 leitet Wendt ein eigenes Büro für Art Direction, Editorial Design und Corporate Identity in Berlin.
"Simone Herrmann und Ludwig Wendt sind zwei herausragende Spezialisten ihres Fachs und mit dem besonderen inhaltlichen wie visuellen Qualitätsanspruch von AD Architectural Digest bestens vertraut", sagt AD-Chefredakteur Oliver Jahn. "Zugleich freue ich mich sehr, dass wichtige und erfahrene Kräfte aus der Redaktion wie unser Textchef Matthias Ehlert, unser Photo Director Ralph Stieglitz und Managing Editor Eike Schrimm den Wechsel nach München begleiten und ihre große Expertise weiterhin für AD einsetzen."
AD Architectural Digest erzielte laut IVW im ersten Quartal 2011 eine Auflage von 95.631 Stück. Das ist ein Minus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Fünf-Jahres-Trend stieg der Gesamtverkauf hingegen um zwölf Prozent, die Zahl der Abonnenten wuchs mit einem Fünftel am stärksten. Mit 48.696 Exemplaren ist der sonstige Verkauf jedoch die wichtigste Kategorie für AD.

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