Zeitung macht Westerwelle zu Jido Fister Filly

Guido Westerwelle hat es aber auch nicht leicht: Seit dem Amtsantritt steht er in der Kritik, gab schlussendlich den Posten des Parteivorsitzes ab. Da blieb ihm nur noch der Posten des Außenministers. Und selbst da scheint man ihm nicht den gebührenden Respekt entgegenzubringen. Ein Ausriss aus der sudanesischen Postille The Democrat sorgt jetzt für herzhafte Lacher. Dort wird der Außenminister als “Jido Fister Filly” eingeführt. Die etwas holprige Übersetzung: Guido Fäuster-Fohlen.

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Westerwelle besuchte das Land, um Gespräche mit dem dortigen Außenminister Ali Ahmed Karti zu führen. Ein Thema waren die andauernden Konflikte zwischen Nord- und Süd-Sudan. Die Unabhängigkeit des Südsudans dürfe „nicht auf den letzten Metern scheitern“, so Westerwelle gegenüber den Agenturen.

Die Zeitung The Democrat, nach eigenen Angaben der Förderung von Demokratie und Gerechtigkeit verschrieben, erscheint seit 2010 in englischer Sprache. Die leicht homophobe Anspielung in seinem “neuen” Namen wird wohl ungewollt sein. Ein wenig Recherche hätte dem kurzen Nachrichtenstück aber sicherlich gut getan.

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