Informationsanteil bei Öffentlich-Rechtlichen sinkt

Mehr Boulevard, weniger Information: Eine Studie der Otto Brenner Stiftung hat ergeben, dass der Anteil an Informationen sowohl im öffentlich-rechtlichen Rundfunk als auch bei den privaten Anbietern sinkt. Während die Privaten stattdessen mehr "Reality-TV" produzierten, neigten auch die Öffentlich-Rechtlichen zu einer Boulevardisierung, berichtet die FAZ.

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Der Autor und Medienjournalist Fritz Wolf schreibt, dass die Ergebnisse im Widerspruch zu dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stünden und plädiert für eine Besinnung auf die klassischen Definitionen der Sender. Dokumentarische Programme müssen ausgebaut werden, ebenso wie eine transparente Informationsvermittlung gewährleistet werden, um die Glaubwürdigkeit des Fernsehens nicht zu gefährden.

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