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Sueddeutsche.de-Chef will in Top 3 der News-Portale

Stefan Plöchinger will die Neuausrichtung von sueddeutsche.de fortsetzen. "Spätestens zum Jahresende wird sueddeutsche.de sehr anders aussehen als zu Jahresbeginn", sagte der 34-Jährige, seit März Chefredakteur der Nachrichtenseite, im Interview mit dem Medienmagazin journalist. Sein Ziel: "Nach Visits wollen wir innerhalb eines überschaubaren Zeitraums in die Top-3 der deutschen Nachrichtenportale - und Welt Online den Platz streitig machen."

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Bereits Ende Mai hat Plöchinger mit seiner Redaktion das Portal überarbeitet. Die auffälligste Neuerung: ein Themenpaket als Top-Aufmacher auf der Startseite. Im Laufe des Jahres will Plöchinger weitere Veränderungen vornehmen, um das Portal übersichtlicher zu gestalten: "21 Ressorts kann ein Leser kaum überblicken. Wir wollen das neu strukturieren und Dramaturgie reinbringen", sagt Plöchinger. Auch die Blogs sollen neu aufgestellt und ins restliche Angebot besser integriert werden.
Darüber hinaus will Plöchinger weg vom schlechten Klickstrecken-Image der Seite: "Websites haben den Fehler gemacht, zu lange nur auf Klicks, also Page Impressions, zu optimieren. Das Resultat: ewig lange Bildergalerien, die in die Irre führen, Zeit von Redakteuren binden, Leserinteressen nicht gerecht werden, Qualität vernachlässigen. Wir reden darüber, wie wir davon wegkommen."
Den Leserinteressen gerecht werden soll auch eine neue Kommentarfunktion, die im Laufe des Sommers bereitstehen soll: "Es ist klar, dass Öffnungszeiten nicht mehr in die Zeiten sozialer Netzwerke passen."
Große Potenziale sieht Plöchinger hinsichtlich der Printredaktion der Süddeutschen Zeitung. In den beiden großen Onlineressorts Politik und Wirtschaft installiert er gerade Print-Online-Koordinatoren, "die den ganzen Tag im Grunde nichts anderes machen, als eine eigene Stimme der SZ auf die Seite zu bekommen". Das ganze Interview von journalist finden Sie hier.

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