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Kachelmann-stern lässt Kiosk-Käufer kalt

Die Ausgabe 21/2011 war für Spiegel, stern und Focus erneut kein großer Auflagenbringer. Spiegel und Focus schwächelten mit dem Thema Dominique Strauss-Kahn, der stern mit einem Vorab-Artikel zum Kachelmann-Urteil. Die mit Fragezeichen versehene Titelzeile "Im Zweifel für den Angeklagten?" verleitete nur 263.635 Menschen am Kiosk zum Kauf des Heftes, damit war es eine der zehn schwächsten stern-Ausgaben seit dem Start der IVW-Heftauflagenmessung Mitte der 1990er-Jahre.

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"Warum es so schwer ist, im Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann Recht zu sprechen" hieß es auf dem stern-Cover unter der Schlagzeile "Im Zweifel für den Angeklagten?". Offenbar interessierte der Prozess, zu dem nach zähen Monaten fast alles gesagt war, aber immer weniger Leute. Anders ist es kaum zu erklären, warum die Titel-Geschichte so dermaßen gefloppt ist und sogar zu den zehn schwächsten stern-Heften gehört.

Dass das Thema Dominique Strauss-Kahn noch schneller keins mehr war, das Massen an den Kiosk bringt, zeigten unterdessen Der Spiegel und der Focus mit ihren Ausgaben 21/2011. "Sex & Macht – Anatomie einer gefährlichen Beziehung" titelte der Spiegel und kam damit auf allenfalls mittelmäßige 308.771 Einzelverkäufe, "Was geschah in Suite 286 wirklich?" fragt der Focus auf seinem Titel – und stellte eine dem Spiegel-Titel nicht unähnliche Unterzeile "Sex, Macht, Intrigen" darunter. Mit 91.187 Kiosk-Käufern landete der Focus zum dritten Mal in Folge im Einzelverkauf unter der 100.000er-Marke – etwas, das ihm in diesem Jahr noch nicht passiert ist.

Sämtliche Einzelauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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