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Benedikt XVI. wird zum „Medienpapst“

Nach Twitter und YouTube will Papst Benedikt XVI. nun auch mit einer eigenen Nachrichtenseite das Netz erobern. Am Mittwoch soll das Portal news.va online gehen, auf der Print-, Online-, Radio- und Fernsehmedien aus der katholischen Kirche gebündelt werden. Der Untertitel "The Vatican today" lässt darauf schließen, dass es sich um tagesaktuelle News handeln wird, die zunächst in Italienisch und Spanisch abgerufen werden können. Der Vatikan verspricht sich dadurch einen intensiveren Austausch mit der Außenwelt.

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Laut Kathweb wird Papst Benedikt selbst den Startschuss für das Web-Angebot geben. Der Geistliche soll dafür einen Tablet-Computer bedienen, heißt es.

Erzbischof Claudio Maria Celli, der Präsident des vatikanischen Medienrats, sagte Benedikt XVI. sei ein "Medienpapst", da er dort präsent sein wolle, wo sich die Menschen befänden. Mit news.va beginne zwar keine neue Ära, das Nachrichtenportal stelle aber eine "neue Dimension" der medialen Aktivitäten des Heiligen Stuhls dar. Ein wichtiger Punkt werde die mediale Präsentation lehramtlicher Verkündigungen und der Positionen der vatikanischen Dikasterien (Zentralbehörden des Vatikans, Anm. d. red.) sein, so Celli. Zudem sollen auch die Ortskirchen in allen Ländern auf der Plattform zu Wort kommen.

Noch im Sommer soll es news.va in spanischer Sprache geben. Auch gebe es Pläne, das Web-Angebot auf Französisch, Portugiesisch und Deutsch zu schalten.

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