Anzeige

ARD will Kachelmann absetzen

Ärger zwischen Meteomedia und der ARD: Der von Jörg Kachelmann gegründete Wetterdienst hat noch einen Vertrag bis Ende des Jahres mit dem öffentlich-rechtlichen Sender über die Lieferung der Wetterdaten. Doch als Moderator wird der von einem Vergewaltigungsprozess Freigesprochene wohl nicht mehr auftreten.

Anzeige

Das TV-Wetter für die ARD ist eine der tragenden Säulen für Kachelmanns Firma. Doch laut dem Schweizer Tagesanzeiger will die ARD den Wetterbericht zwar weiterhin von Meteomedia produzieren lassen, aber nicht mehr in Gais, dem Schweizer Sitz der Firma, sondern in München. Auf diese Weise möchte Das Erste mehr Einfluss auf die Gestaltung der Vorhersagen und die Moderatorenauswahl nehmen. Die Verlegung hätte den wohl erwünschten Nebeneffekt, dass die Anstalt Jörg Kachelmann „relativ elegant“ loswerden könnte, heißt es.
Für Unmut soll in der ARD gesorgt haben, dass Kachelmanns Anwalt, Johann Schwenn, den Intendanten des MDR indirekt einer Art Verschwörung gegen seinen Mandanten bezichtigte. Ebenfalls wenig erbaut waren die Senderverantwortlichen offenbar über die Engagements des Wettermoderators bei Radio Basel und Radio Primavera.
Gegenüber Bild am Sonntag bestätigten Meteomedia-Mitarbeiter, dass es Gespräche mit der ARD gegeben habe. Über ein Ergebnis sei aber noch nichts mitgeteilt worden.

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige