Ki.ka-Prozess: Zeuge belastet Vorgesetzte

Im Betrugs-Prozess um einen früheren Ki.ka-Herstellungsleiter belastete am heutigen Donnerstag ein Zeuge die Führungsebene des Kindersenders. Ein Redakteur schilderte vor dem Erfurter Landgericht, dass Hinweise auf die Spielleidenschaft des Angeklagten ignoriert worden seien. Diese Aussage könnte vor allem den heutigen NDR-Fernsehdirektor und früheren Ki.Ka-Programmgeschäftsführer Frank Beckman belasten.

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Beckman hatte bereits zuvor gesagt, dass ihm keine ernstzunehmenden Hinweise auf eine krankhafte Spielleidenschaft vorgelegen hätten. Zudem habe der Angeklagte in einem eigens anberaumten Gespräch alle Vorwürfe abgestritten.

In Erfurt muss sich ein 43-jähriger ehemaliger Herstellungsleiter wegen Untreue und Bestechlichkeit verantworten. Ihm wird vorgeworfen, mit Scheinrechnungen mehrere Millionen Euro erschlichen zu haben, um seine Spielsucht zu finanzieren.

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