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Joblocal: Job-Plattformen werden regional

Aus viel lokal wird regional: Joblocal ist das erste Netzwerk regionaler Jobbörsen in Deutschland. Landesweit planen die Macher, lokale Stellenmärke zu entwickeln, zu betreiben und zu betreuen. Gemeinsam mit Medienunternehmen als Partner und mit Investoren hat sich das Rosenheimer Startup vorgenommen, die lokalen Stellenmärkte zu erschließen.Anders als bei den großen überregionalen Online-Jobbörsen, finden potenzielle Bewerber über die Plattformen nur Angebote in der näheren Umgebung.

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Anders als bei den großen überregionalen Online-Jobbörsen, sollen potenzielle Bewerber über die Joblocal-Plattformen nur relevante Angebote in ihrer näheren Umgebung finden. Diese decken den gesamten Stellenmarkt in einer Region über alle Ebenen hinweg ab – nicht nur für Fach- und Führungskräfte, sondern auch für Geringqualifizierte, Aushilfen und Praktikanten. Unternehmen sollen bereits ab 200 Euro eine Stellenanzeige schalten können. Oder eine Flatrate ab 1.000 Euro abonnieren.

„Viele Menschen in Deutschland suchen Jobs, für die sie ihre Stadt und ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen“, sagt Dominic Bönisch, Mitgründer von Joblocal. Tatsächlich suchen 65 Prozent der Deutschen laut einer Studie der Goethe Universität Frankfurt und der Otto-Friedrich-Universität Bamberg nach Stellenangeboten in ihrer jeweiligen Region.

Bis heute bieten hierzulande einzig die Lokalzeitungen einen regionalen Stellenmarkt an. Bönisch: „Allerdings decken Tageszeitungen nicht mehr den gesamten Stellenmarkt ab, so wie es früher einmal war. Wenn Arbeitgeber die Kandidaten dort erreichen wollen, wo sie tatsächlich unterwegs sind, dürfen sie sich nicht auf Print-Medien beschränken.“

Joblocal wagt als erstes deutsches Start-up ein Geschäftsmodell, das sich in internationalen Märkten wie den USA, Frankreich oder Österreich bereits etabliert hat. Die Angst der Zeitungen vor einem Komplettverlust des regionale Anzeigenmarktes ist mit Blick auf das Ausland unbegründet. Die Erfahrung zeigt, dass Zeitungsverlage dadurch bis zu 20 Prozent Zusatzumsatz einfahren können.

Den Partnern wird eine Software-Lizenz zur Verfügung gestellt. Außerdem bekommen sie exklusive Rechte am jeweiligen lokalen Markt. Joblocal steht den Regionalpartnern als Dienstleister in puncto Technik, Vertrieb, Marketing und Recruiting zur Seite.

"Wir schließen jetzt die Marktlücke", sagt Sebastian Dinzenhofer, zweiter Gründer und Geschäftsführer von Joblocal. In Deutschland hat Joblocal mit zwei Pilotprojekten in den Regionen Rosenheim (www.rosenheimjobs.de) und Oberfranken (www.oberfrankenjobs.de) bereits positive Erfahrungen gemacht.

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