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Knüwer sieht keine Interessenkollision

Thomas Knüwer sieht – wie sein neuer Arbeitgeber Condé Nast – keinen Interessenkonflikt zwischen seiner neuen Aufgabe als Redaktionsleiter des Online-Magazins Wired und seiner Tätigkeit als Unternehmensberater. Das berichtet das Hamburger Abendblatt und zählt die vielfältigen Beziehungen zwischen dem Journalisten und dem Zeitschriftenhaus auf.

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Wie im MEEDIA-Wochenrückblick am Freitag bereits geschrieben, sieht Condé Nast keine Überschneidungen zwischen den noch laufenden Beratungsmandaten Knüwers und potenziellen redaktionellen Themen von Wired. "Unabhängig davon verbittet es das journalistische Selbstverständnis, dass ein von ihm betreutes Unternehmen redaktionelle Berücksichtigung findet. Entsprechend gibt es keinen Grund, warum Thomas Knüwer während seiner projektbezogenen Aufgabe in der Entwicklungsredaktion laufende Beratungsmandate nicht weiterführen sollte", teilte der Verlag auf Anfrage mit.

Wie das Abendblatt nun aufführt, hatte Knüwer auch in der Vergangenheit schon durch seine Beratungstätigkeit für Schwarzkopf (Henkel) mit Condé Nast zu tun. Der Verlag hatte die Website von Schwarzkopf auf eine Ende 2010 veröffentlichte Ausschreibung hin mit Texten beliefert.

Auch das aktuelle Engagement bei Wired.de bleibt nicht ohne Verbindungen: Die Gestaltung der Website wurde von der Agentur Niehaus III durchgeführt, in der Knüwers Frau Nicola als eine der drei Gesellschafter fungiert.

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