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Jürgen Klopp schickt Ergo auf die Bank

Der Fußballtrainer Jürgen Klopp wirbt nicht mehr für die Ergo-Versicherung. Der 43-Jährige zieht damit die Konsequenz aus dem Sexskandal bei dem Unternehmen. Bei der Vertragsauflösung gab es aber nach Handelsblatt-Informationen Streit ums Geld.

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Klopp wollte dem Handelsblatt-Bericht zufolge so schnell wie möglich aus seinem Vertrag heraus. Es dauert jedoch eine Woche, bis dieser aufgelöst wurde. Denn der Vertrag war auf eine mehrjährige Zusammenarbeit angelegt, doch Klopp wollte offenbar nicht auf alle Ansprüche verzichten. Das Handelsblatt geht davon aus, dass der Meistertrainer von Borussia Dortmund nun einen gewissen Anteil seines Honorars ohne Gegenleistung bekommt.
Klopp hielt seit Juli 2010 als Botschafter der Hamburg-Mannheimer Motivationsseminare vor Nachwuchs- und Führungskräften zum Thema Führung ab, zuletzt im Frühjahr in Berlin. Zur Vertragsunterzeichnung mit der Versicherung sagte er: "Wie die HMI halte auch ich immer Ausschau nach außergewöhnlichen Talenten." Dass diese Talente durch Sex-Partys zu guten Leistungen animiert werden sollten, gefiel dem Erfolgs-Trainer aber offenbar nicht.

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