IVW: Spiegel und Focus ziehen DVD-Joker

Nach den schwachen Kiosk-Verkaufszahlen der Vorwoche haben Spiegel und Focus diesmal wieder deutlich zulegen können. Die Ausgaben 17/2011, deren Auflagen die IVW nun veröffentlicht hat, lagen über den jüngsten Durchschnittszahlen. Der Grund: Beiden Magazinen lag eine DVD bei - dem Spiegel eine über Jesus, dem Focus eine über die Windsors. Folge: Der Spiegel verkaufte sich am Kiosk 382.566 mal, der Focus kam auf 135.293 Einzelverkäufe.

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Im Vergleich zur Vorwoche legte der Oster-Spiegel mit der Titelzeile "Der Rebel Gottes – Als Christus Rom herausforderte" um mehr als 100.000 Kiosk-Verkäufe zu. Ob sich das Auflagen-Plus angesichts der DVD-Produktionskosten allerdings rechnet, weiß nur der Verlag. Für den IVW-Quartalsdurchschnitt tut eine Gesamtauflage von 1.007.707 aber richtig gut, denn auch der Gesamtverkauf war in der Vorwoche mit 907.255 auf einen Minusrekord gefallen. Die 400.000er-Marke scheint für den Spiegel am Kiosk derzeit aber zur unüberwindbaren Hürde geworden zu sein – zuletzt übersprang die Wikileaks-Ausgabe 48/2010 diesen Wert.

Der Focus profitierte ebenfalls von einer DVD-Beilage, wenn auch nicht so kräftig wie der Spiegel. 135.293 Kiosk-Verkäufe verzeichnete er mit seiner Ausgabe 17/2011, in der Vorwoche waren es noch weniger als 100.000. Inhalt der DVD war eine BBC-Doku über die Windsors, Titel der Ausgabe: "Die heimliche Macht des Adels". Im Mittelmaß landete der stern mit seinem Oster-Heft: Ohne DVD, dafür aber auch mit Jesus ("Weshalb Jesus sterben musste") kam er am Kiosk auf 286.987 Verkäufe.

Alle Heftauflagen von Spiegel, stern und Focus können Sie jederzeit mit unserem Cover-Check-Tool recherchieren.

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