Moderiert Gottschalk bald für die ARD?

Wechselgerüchte: Die ARD verhandelt mit Thomas Gottschalk über ein Engagement im Ersten. Wie der Spiegel vorab berichtet, haben die Senderverantwortlichen dem "Wetten, dass..?"-Moderator mehrere Formate angeboten. "Es ist doch nachvollziehbar, dass ich in dieser Phase des Umbruchs auch Gespräche mit anderen Sendern führe, das weiß auch das ZDF", kommentiert der 51-Jährige. Seine Fernsehzukunft sehe er definitiv bei den Öffentlich-Rechtlichen.

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Eingefädelt hat die Gespräche laut dem Spiegel Udo Reiter, der als Intendant des MDR gerade überraschend seinen baldigen Rücktritt bekanntgegeben hat. Reiter und Gottschalk kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim Bayerischen Rundfunk. Beide begannen ihre Karriere dort in den frühen 1970er Jahren, Gottschalk als freier Mitarbeiter beim Radiosender Bayern 3 und Reiter als Volontär. Zwischen 1980 und 1991 war der jetzige MDR-Intendant in leitenden Positionen beim BR tätig, zuletzt als stellvertretender Programmdirektor sowie als Hörfunkdirektor. Damals musste er den jungen Radiomoderator Gottschalk mehrfach vor einem aufgebrachten Rundfunkrat in Schutz nehmen.
Nach dem Unfall von Samuel Koch in der „Wetten, dass..?“-Show vom 4. Dezember 2010 hatte Gottschalk sein Ausscheiden bei der ZDF-Sendung verkündet. „Für mich liegt seitdem über der Sendung immer ein Schatten, der mich nicht mehr weitermachen lässt wie bisher“, sagte er. „Und irgendwann muss ja eh Schluss sein.“ Die Show auf Mallorca in diesem Sommer wird die letzte sein, die der große Blonde moderiert. Über seinen Nachfolger ist bisher nichts bekannt.

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