Nächster Börsengang: Groß, größer, Zynga!

Der große Internet-Goldrausch geht weiter: Nach LinkedIn und Yandex will nun auch der Online-Spiele-Anbieter Zynga so schnell es geht an die Börse. Wie US-Medien berichteten, wird Zynga bereits in den nächsten Wochen die Börsenzulassung beantragen. Ursprünglich war der Gang an die Wall Street erst 2012 geplant. In der letzten Finanzierungsrunde wurde Zynga mit 10 Milliarden Dollar bewertet – angesichts der Kurszuwächse von LinkedIn rechnen Experten mit einer deutlich höheren Bewertung.

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Der große Internet-Goldrausch geht weiter: Nach LinkedIn und Yandex will nun auch der Online-Spiele-Anbieter Zynga so schnell es geht an die Börse. Wie US-Medien berichteten, wird Zynga bereits in den nächsten Wochen die Börsenzulassung beantragen. Ursprünglich war der Gang an die Wall Street erst 2012 geplant. In der letzten Finanzierungsrunde wurde Zynga bereits mit 10 Milliarden Dollar bewertet – angesichts der Kurszuwächse von LinkedIn und Yandex rechnen Experten mit einer noch höheren Bewertung.  



Der Nächste, bitte! Eine Woche nach dem sensationellen Börsengang von LinkedIn‘>Yandex scheint nun der nächste kommende Internetstar an die Wall Street zu streben – und zwar so schnell es geht.
Wie die Wall Street Journal-Reporterin Kara Swisher („All Things digital“) gestern berichtete,  will der heiß gewettete Online-Spiele-Anbieter Zynga („Farmville“, MafiaWars“) bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC den Zulassungsantrag noch diese oder nächste Woche stellen. "Ganz egal zu welchem Preis, ein Zynga-IPO ist ein großer Coup", findet Swisher.

Internet-Unternehmen vor dem IPO: „Was, wenn wir das morgen auch tun würden?“

Tatsächlich wäre der Börsengang der vorläufige Höhepunkt der immer größeren Euphorie um Internet-Debütanten an der Wall Street, zumal Zynga bereits deutlich mehr verdient als LinkedIn oder Yandex. Im vergangenen Jahr strich Zynga bei Erlösen von 850 Millionen Dollar  beachtliche 400 Millionen Dollar ein – und wäre damit sogar profitabler als Facebook. 

Gleichermaßen unterstreicht der eilige Gang an die Kapitalmärkte, welche Goldgräberstimmung inzwischen bei Investmentbanken und Wagniskapitalgebern ausgebrochen zu sein scheint. "Ich glaube, jedes privat geführte Internet-Unternehmen hat sich den LinkedIn-Börsengang genau angeschaut und fragt sich nun: Was, wenn wir das morgen auch tun würden?" erklärt Bing Gordon von Wagniskapitalgeber Kleiner Perkins gegenüber der Finanznachrichtenanbieter Bloomberg.

Nach dem „Netscape-Moment“ ist vor dem nächsten Internet-Goldrausch

Wie Bloomberg berichtet, hat sich Zynga bereits mit Goldman Sachs und Morgan Stanley getroffen, um nun den Antrag auf Börsenzulassung in die Wege zu leiten. Im Januar war noch in der New York Times zu lesen, das heiße Start-up habe es mit Gang an die Börse nicht eilig, ein IPO wäre in diesem Jahr daher „unwahrscheinlich“ – wie sich die Zeiten ändern.

Das gilt nicht zuletzt für die gesamte Internet-Szene, die nach dem „Netscape-Moment“ des LinkedIn-IPOs nun ihre große Chance auf einen ähnlich erfolgreichen Gang an die Wall Street wittert. Der Streaming-Musikanbieter Pandora, der Online-Vermietungsdienst von Ferienwohnungen HomeAway als auch das chinesische Internet-Unternehmen Cloudary Corp  haben ebenfalls zuletzt ihre Börsenpläne konkretisiert bzw. den Zulassungsantrag eingereicht.

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