Kndm.de: neues Projekt für Konstantin

Konstantin Neven DuMont meint es ernst: Rund 200.000 Euro hat der Verlagserbe in Technik investiert, mit der er künftig Bewegtbildinhalte produzieren lassen will. Auf Kndm.de plant der Kölner, künftig journalistische Inhalte und Podcasts zu produzieren, die sich mit Missständen in den Bereichen Politik und Medien beschäftigen. Der Verlagserbe will sogar selbst als Anchorman auftreten, gestand er dem Tagesspiegel. Allerdings macht die Domain-Registrierung stutzig.

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„Die KNDM-GmbH soll Bewegtbilder, journalistische Inhalte und Podcasts produzieren, die sich mit Missständen in den Bereichen Politik und Medien beschäftigen und Verbesserungsvorschläge aufzeigen“, sagt NevenDuMont dem Tagesspiegel.

Die produzierten Inhalte sollen auf einer Webseite veröffentlicht werden. Er habe sich die Adressen kndm.de und kndm.com bereits gesichert. Schon in den nächsten Wochen sollen die Seiten online gehen.

In den vergangenen Monaten fiel DuMont weniger durch journalistische Projekte als durch Streitigkeiten mit seinem Vater und Verlagsoberhaupt Alfred Neven DuMont auf. Zum 30. Juni wird Konstantin nun „einvernehmlich“ aus der Mediengruppe ausscheiden, wie Vater und Sohn Anfang des Jahres bekanntgaben.

Konstantin Neven DuMont bleibt aber weiterhin mit sieben Prozent Anteilseigner der Gesellschafter-GmbH des Verlagshauses. Am Freitag will sich Konstantin Neven DuMont nun mit seinem Vater treffen, um über Zukunftspläne zu sprechen, hieß es weiter.
Nachtrag: Allerdings macht ein kurzer Check der Domain-Registrierung bei Denic.de stutzig. So ist kndm.de auf die Verlagsadresse (Amsterdamer Straße 192, 50735 Köln) registriert. Gerade mit Blick auf das schwierige Verhältnis zu seinem Vater, verwundert es doch sehr, dass Konstantin Neven DuMont die Verlagsadresse für die Registrierung seiner künftigen Homepage verwendet.

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