AGOF: Zeit und FAZ mit neuen Rekorden

Während die große Mehrheit der AGOF-Mitglieder im Februar Unique User verloren hat, sah es bei den Nachrichten-Websites nicht ganz so schlimm aus. Zwar gab es auch hier große Verlierer wie stern.de, dem 13,0% der Januar-Nutzer verloren gingen, doch die Mehrheit der Top-50-Angebote legte sogar trotz des kürzeren Monats noch einmal zu. Am meisten dürften sich im Vorderfeld des Rankings Zeit Online und FAZ.net freuen: Beide stellten im Februar neue AGOF-Rekorde auf.

Anzeige

4,03 Mio. Unique User errechnete die AGOF im Februar für Zeit Online, 3,61 Mio. für FAZ.net. Beide Angebote hatten weder im Januar noch in den durchschnittlichen Monaten der vorigen Jahre jemals solch gute Zahlen. Zur Erinnerung: Seit Kurzem weist die AGOF monatliche Daten aus und nicht mehr solche für den durchschnittlichen Monat eines Quartals. Derzeit hängt die Veröffentlichung der Zahlen (Februar-Daten am 26. Mai) noch deutlich zurück, doch mittelfristig sollen die Zahlen im jeweiligen Folgemonat erscheinen.

An der Spitze der Nachrichten-Websites bleibt wie gehabt Bild.de. Mit 12,69 Mio. Unique Usern verlor man zwar 5,7%, doch der Abstand auf Spiegel Online (10,21 Mio. / -0,1%) ist weiterhin deutlich. Die Plätze 3 und 4 gehen wieder an Focus Online und Welt Online, dahinter überholte sueddeutsche.de dank eines Zugewinns stern.de. Der Web-Ableger des sterns ist mit einem deutlichen Minus von 13,0% gleichzeitig der größte prozentuale Verlierer in der Top 20. Ohnehin finden sich auf den ersten 12 Plätzen viele Absteiger, während die kleineren Angebote größtenteils zulegen konnten.

Auf den Rängen 13 bis 50 gibt es nur 12 Verlierer. Ein weiteres Indiz, dass die kleineren Websites – meist Angebote der Regionalzeitungen – Stück für Stück Boden gut machen. Mehr als 10% im Vergleich zum Januar zulegen konnten manager-magazin.de (+15,7%) und Merkur-Online (+11,2%), auch die Berliner Morgenpost (+8,4%), die Frankfurter Rundschau (+7,5%) und taz.de (+7,1%) gehören zu den großen Aufsteigern.

Neben der Augsburger Allgemeinen, der 24,8% der Januar-Nutzer abhanden gingen und dem erwähnten stern.de finden sich aber auch in der zweiten Hälfte des Nachrichten-Rankings noch ein paar deutliche Verlierer: tz Online büßte 15,1% ein, ovb-online.de aus Rosenheim 14,0%.

Für die Mehrzahl der Angebote in der zweiten Hälfte unserer Top-50-Tabelle zeigten die Pfeile im Februar aber nach oben bzw. in die Mitte. Sie bestätigten ihre Januar-Werte oder legten noch zu. Mehr als 10% gewannen hier die Frankfurter Neue Presse (+13,9%), die Rhein-Zeitung (+13,8%), Reuters.de (+13,3%) und NWZ-Online (+10,9%) hinzu.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige