Zynga: Schneller Antrag auf Börsengang

Der große Internet-Goldrausch nimmt immer konkrete Formen an: Am Tag nach dem furiosen Börsendebüt von Yandex will nun auch der Online-Spiele-Anbieter Zynga so schnell es geht an die Börse. Wie US-Journalistin Kara Swisher bei "All Things digital" vermeldet, wird Zynga in den nächsten zwei Wochen die Börsenzulassung beantragen. In der letzten Finanzierungsrunde wurde Zynga zuletzt bereits mit 10 Milliarden Dollar bewertet – angesichts der enormen Kurszuwächse von LinkedIn und Yandex rechnen Experten mit einer noch höheren Bewertung.

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Der Nächste, bitte! Sechs Tage nach dem sensationellen Börsengang von LinkedIn und nur einen Tag nach dem ebenfalls überaus erfolgreichen Debüt von Yandex scheint der heiß gewettete Online-Spiele-Anbieter Zynga nun so schnell es geht an die Wall Street streben zu wollen.

Wie die Wall Street Journal-Reporterin Kara Swisher (All Things digital) berichtet,  will Zynga bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC den Zulassungsantrag noch diese oder nächste Woche stellen.  "Ganz egal zu welchem Preis, ein Zynga-IPO ist ein großer Coup", findet Swisher .
Tatsächlich wäre der Börsengang der vorläufige Höhepunkt der immer größeren Euphorie um Internet-Debütanten an der Wall Street, zumal Zynga  bereits deutlich mehr verdient als LinkedIn oder Yandex. Im vergangenen Jahr strich Zynga bei Erlösen von 850 Millionen Dollar  beachtliche 400 Millionen Dollar ein – und wäre damit sogar profitabler als Facebook. Fortsetzung im großen Dot.com-Goldrausch folgt.  

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