Deutsche Bank mit Corporate Publishing 2.0

Von wegen altbackenes Finanzinstitut: Wenn es um den Einsatz neuer Medien und Kommunikationswege geht, handelt die Deutsche Bank längst am Puls der Zeit. So bauten die Frankfurter bereits ein eigenes Social-Media-Team auf und setzten bei ihrem neuen Corporate-Social-Responsibilty-Bericht, der am heutigen Mittwoch vorgestellt wird, auch auf die neuesten Mobil-Trends. Neben dem gedruckten Papier gibt es das Paper auch in einer iPad-optimierten Version. Die Banker setzten also auf Corporate Publishing 2.0.

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"Es bot sich geradezu an, in diesem Jahr den CRS-Bericht der Deutschen Bank auch auf das iPad zu bringen", sagte Uli Pecher gegenüber MEEDIA. Der Manager baute gerade das Social-Media-Team für die Frankfurter auf. "So haben wir acht Filmreportagen über Personen und Projekte gedreht, die wir im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements der Deutschen Bank unterstützen. Im gedruckten Bericht liegt der Fokus dagegen naturgemäß auf Textbeiträgen."

Den mobilen CRS-Bericht gibt es allerdings nicht als App. Er lässt sich über eine HTML 5-optimierte Webseite abrufen. Das hat gleich zwei Vorteile. Die Banker müssen nicht den Umweg über den App-Store nehmen und die Inhalte des Berichtes lassen sich über eine Mobil-Seite viel einfacher auch für andere Tablets aufarbeiten.

Entwickelt wurde das Konzept Inhouse und von dem Berliner Kommunikationsexperten und Medienberater Klaus Madzia.

Gespannt warten die Frankfurter nun auf erste Reaktionen. "Für uns ist das jetzt eine Premiere – und zugleich auch ein Experiment."

Bei den Aktivitäten des Social-Media-Teams sind die Banker jedoch schon über den Experimentier-Status hinaus. Hier baute Pecher professionelle Strukturen auf. Eines seiner wichtigsten Ziele für die kommenden Monate: "Wir wollen den Dialog mit unseren Stakeholdern intensivieren. Das können Kunden, Aktionäre, Medien oder Blogger sein. Diesen Dialog zu fördern, gehört zu unseren zentralen Aufgaben."

Anspruch der Frankfurter ist es, das gesamte Themenspektrum der Bank und ihre Expertise mit Hilfe von Social Media auch in neue Zielgruppen hinein zu tragen: "Es gibt eine Vielzahl von Aktivitäten und Themen hier in der Bank, die wir sehr gerne einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Dabei setzen wir vor allem auf Information und Dialog. Wenn uns dies gelingt, haben wir einen guten Job gemacht."

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