Sky Sport News HD stellt 50 Journalisten ein

Der Bezahlsender macht ernst: Bis zum Winter will Roman Steuer, Senderchef von Sky Sport News HD, 50 Sportjournalisten einstellen. Außerdem will man künftig nicht mehr auf Dienstleister setzen, sondern komplett selbst produzieren. Dafür steht Steuer ein Darlehen von 40 Millionen Euro zur Verfügung. Außerdem konnte man Kate Abdo, derzeit noch für CNN tätig, überzeugen, nach München zu wechseln. "Es hat Monate gedauert, sie zu überreden", ließ der Senderchef am Samstag in Berlin verlauten.

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Roman Steuer, Senderverantwortlicher Sky Sport News HD, gegenüber Kress: "Wir sind sehr froh darüber Kate Abdo als das erste Gesicht unseres neuen Senders gewonnen zu haben. Sie verfügt trotz ihrer jungen Jahre über enorme Erfahrung im Bereich Sport-News und ist die ideale Besetzung als Head-Anchor von Sky Sport News HD. Sie ist jung, frisch und dabei in höchstem Maße kompetent und professionell." Abdo gilt als erfahrene Sportjournalistin und Moderatorin. Zuletzt moderierte Abdo zwei Jahre lang für CNN International täglich die 30-minütige Sportsendung “World Sport”.

“Am Montag beginnen wir damit, in unserer Zentrale Wände einzureißen und ein Studio zu bauen”, sagte der Senderchef gegenüber dapd. Erstmals werde Sky selbst Programm produzieren. Bisher habe man nur auf Dienstleister gesetzt. Dass die für eigene Produktionen nötige technische Infrastruktur nun am Sendersitz in Unterföhring bei München eingebaut werde, sei auch ein strategischer Schritt, so Steuer.

Sky Sport News HD soll künftig auch ohne Ton funktionieren, etwa in Sportbars. Dafür sollen Nachrichtenticker, Spielergebnisse und Tabellen das laufende Programm ergänzen. Der Programmschwerpunkt soll weiterhin auf Fußball, Boxen und Sport liegen. Allerdings will man sich künftig auch anderen Sportarten widmen.
So will sich Sky Sport News HD auch mit dem Wintersport beschäftigen. “Außerdem werden wir dafür sorgen, dass wir auch von Olympischen Spielen berichten können”, sagte der Senderchef. Dafür müssten allerdings noch Rechte mit Verbänden und Veranstaltern ausgehandelt werden.

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