Süddeutsche Zeitung erscheint mit Notausgabe

Rund 600 Journalisten, Drucker und Verlagsangestellte haben laut dem Deutschen Journalisten-Verband in München gestreikt. Das berichtet Spiegel Online. Für die Süddeutsche Zeitung, aber auch das Münchner Lokalblatt tz bedeutete das, dass sie nur mit einer Notausgabe am heutigen Freitag erscheinen konnten.

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Mit den Streiks wollen die Journalisten den Druck auf die Verleger erhöhen, nachdem die Tarifverhandlungen für die rund 14.000 Redakteure an Tageszeitungen am 4. Mai ergebnislos abgebrochen worden sind. Die Gewerkschaften DJV und Verdi fordern eine, wie sie sagen, "moderate Gehaltserhöhung" um vier Prozent.
Aus Sicht der Verleger stellt sich die Lage jedoch anders dar: "Die Gewerkschaften blenden konsequent die wirtschaftliche Situation der Branche aus", sagte der Verhandlungsführer des BDZV, Werner Hundhausen. Obwohl die wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren zu Ungunsten der Verlage verlaufen sei, verweigerten Verdi und der DJV jede Reform der Tarifverträge.

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