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Handelsblatt feiert 65-jähriges Bestehen

In Düsseldorf ist am 16. Mai 1946 die erste Ausgabe des Handelsblatts erschienen. Zu Beginn hatte die Wirtschaftszeitung jedoch mit Problemen zu kämpfen: Ihr Herausgeber, der Journalist Herbert Groß, verlor seine damals von den britischen Militärbehörden zugeteilte Lizenz schon nach wenigen Monaten.

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Groß war langjähriger Mitarbeiter der Nazi-Zeitschrift Das Reich. Seinen Posten an der Spitze des Handelsblatts übernahm Chefredakteur Friedrich Vogel, der sich zur "Völkerversöhnung" bekannte. Anfangs erschien die Zeitung aus Papiermangel jedoch nur einmal pro Woche. Seit 1959 kommt sie "börsentäglich" an den Kiosk.
Seit seiner Gründung befand sich das Handelsblatt stetig auf Wachstumskurs. Wurden 1970 noch 30.000 Exemplare am Tag verkauft, waren es 1982 bereits 80.000 Stück. Und auch in der jüngeren Vergangenheit entwickelte sich die Auflage ordentlich. Im ersten Quartal dieses Jahres setzte der Verlag Handelsblatt, der zur Dieter-von-Holtzbrinck-Gruppe gehört, 136.851 Exemplare täglich ab – ein Minus von fünf Prozent in fünf Jahren. Zu verdanken sind die guten Zahlen dem sonstigen Verkauf, der um 14 Prozent stieg und mehr als ein Drittel der Gesamtauflage ausmachte (53.749 Exemplare). Der Einzelverkauf und die Zahl der Abonnenten waren hingegen rückläufig.

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