Sonntagszeitung RP Plus: 85.000 Downloads

Gute Nachrichten für lokale Verlagshäuser: Eines der spannendsten regionalen iPad-Projekte der vergangenen Monate scheint zu funktionieren. So zählt die Rheinische Post seit Ende Januar über 85.000 Downloads seiner Tablet-Only-Sonntagszeitung RP Plus. Insgesamt wurde die App knapp 25.000 Mal im AppStore heruntergeladen. Bislang war das aber nur das Vorspiel. Jetzt wird es ernst. Denn ab dem 14. Mai wird die kostenlose Einführungsphase beendet. Dann kostet die RP Plus 1,59 Euro pro Einzelausgabe.

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"Der Markteintritt von RP Plus war ein voller Erfolg. Unsere Idee einer digitalen Sonntagszeitung für das iPad, wurde überraschend gut angenommen. Wir bieten längere Lesestücke, multimediale Aufbereitung und auch spielerische Elemente für den bisher zeitungsfreien Sonntag, bald folgen Versionen für Android und PC", sagt Clemens Bauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe RP.
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So flach wie ein Tablet: In Zusammenarbeit mit der Düsseldorfer Kabarett-Bühne Kom(m)ödchen produzierte die RP noch einen etwas langen Viral-Spot
Um potenziellen Abonnenten noch mehr Pro-Argumente zur Tablet-Sonntagszeitung zu liefern, erweitern die Düsseldorfer zum Start des Regelbetriebes noch einmal ihr Angebot. Die iPad-App enthält nun auch noch einen integrierten Newsticker, und frei wählbare Schriftgrößen. Ergänzend zu den wöchentlichen Magazininhalten gibt es nun aktuelle RP-Online-Nachrichten aus den Ressorts Top News, Politik, Wirtschaft, Sport, Panorama und der Region Düsseldorf.

Bei der Preisgestaltung hofft Bauer offenbar auf möglichst viele langfristige Abonnenten. Der Einzelpreis pro Ausgabe liegt bei 1,59 Euro. Ein ganzer Monat kostet nur 4,99 Euro, drei Monate 14,99 Euro bei einem halben Jahr kostet die RP Plus 29,99 Euro. Bei Abschluss eines Jahresabos (49,99 Euro) verspricht der Verlag sogar eine Ersparnis von 34 Prozent.
Leider konnten sich die Macher auch bei dem Update noch nicht durchringen, bundesweite Inhalte anzubieten. Die Idee hinter RP Plus wäre es noch immer wert, dass man die regionale Ausrichtung zu Gunsten einer überregionalen Berichterstattung aufweicht.

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