Spiegel: Aus für Mahlstedt, kommt Schulz?

Die Spiegel-Gruppe trennt sich von ihrem Personalchef. Im "gegenseitigen Einvernehmen" verlässt Klaus Eike Mahlstedt das Medienhaus. Die Personalie ist nach offizieller Lesart Teil einer umfassenden Neustrukturierung der Geschäftsleitung. De facto dürften aber die zahlreichen Unwuchten im Zusammenhang mit den derzeit anstehenden Personalmaßnahmen (u.a. bei Spiegel TV) zu diesem Schritt beigetragen haben. MEEDIA-Informationen zufolge steht auch ein Neuzugang an.

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Am Nachmittag hatte der Spiegel den Abgang via Pressemitteilung bekannt gemacht: „Klaus Eike Mahlstedt hat als Leiter Personal langjährige hervorragende Arbeit in unserer Unternehmensgruppe geleistet und in dieser Zeit viele wichtige Impulse gesetzt", kommentierte Spiegel-Geschäftsführer Ove Saffe die Personalie. "Wir danken ihm für seine erfolgreiche Mitarbeit und wünschen ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und alles Gute.“

Bevor der 51-Jährige sich um die Personalabteilung des Hamburger Verlags kümmerte, war er Personalleiter National bei Reemtsma. Davor arbeitete er als Personalleiter bei Kraft Jacobs Suchard in Bremen. Seine Aufgaben könnte künftig in den Verantwortungsbereich seines Vorgängers fallen. Unternehmensnahe Kreise gehen davon aus, dass Rolf-Dieter Schulz zum Spiegel zurückkehrt und dort die Aufgaben übernimmt, die durch die neuen Funktionen von Matthias Schmolz freiwerden. Damit könnte er als Verlagsleiter für die Bereiche Recht, Personal und Allgemeine Verwaltung nach zehn Jahren bei der Süddeutschen Zeitung nach Hamburg zurückkehren. Der Verlag wollte auf Anfrage von MEEDIA zu der Personalie keinen Kommentar abgeben und verwies darauf, dass man sich zum Nachfolger "in Kürze" äußern werde.

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